Ein Rollenspiel über selbst erfundene Superhelden und Superschurken. Ohne übernatürliche Fähigkeiten, aber mit Science-Fiction.
 
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 Der Maskenball

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BeitragThema: Der Maskenball   Fr 13 Okt 2017 - 17:59

Das hier ist die Szene, in der gespielt wird Very Happy

Hier ein paar Räume als beispiele, die im Anwesen existieren.

Ballsaal


Schwimmbad


Vorplatz


Eingangshalle (über Treppe mit dem Ballsaal verbunden)


Küche


Garten

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X... Y... Z... Hch, wenigstens bin ich nicht das Allerletzte...


Zuletzt von X am So 15 Okt 2017 - 16:30 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Hel Ferreira

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Sa 14 Okt 2017 - 20:07

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03.08.2063 (Nacht)

In ihrem grünen Kleid war Hel tatsächlich etwas frisch bei den derzeitigen Temparaturen. Es war sehr luftig gehalten, schulterfrei und vorne an den Beinen höher geschnitten als hinten. Sie war wirklich froh, dass sich Oz und sie im Moment noch im warmen Auto befanden, nur einige Minuten vom Anwesen der Sounthils entfernt. Jack hatte gemeint er bräuchte keine Mitfahrgelegenheit und sie könnten sich ja am Tor des riesigen Anwesen treffen.
'Was meinst du, warum Jack uns nicht begleitet? Is ihm wohl wer ... ich meine natürlich was, dazwischen gekommen?' fragte Hel ihren Bruder schelmisch grinsend. Ein anderer plausibler Grund fiel der Braunhaarigen tatsächlich nicht ein. Sie waren Nachbarn, beste Freunde und Jack hatte vor auf den Ball zu gehen. In zwei Autos zu kommen war einfach sinnlos.
Mittlerweile hatte sich das große Anwesen der Sounthils vor ihnen ins Blickfeld geschoben und der Wagen stoppte.
Der Fahrer drehte sich zu Beiden um und lächelte freundlich, "Sir, Madame, wir sind angekommen."
"Danke, Jim.", erwiderte Hel und steckte dem Fahrer ein paar Scheine zu, "Machen sie sich einen schönen Abend."
Die Zwillinge stiegen aus dem Auto und betraten den pompösen Innenhof. Hels Blick glitt über die Menge und blieb schnell an einem Paar hängen. Die Maske kam ihr nur zu bekannt vor, hatte sie nicht noch am Nachmittag bei der Auswahl eben dieser geholfen. Neben Jack stand ein Mädchen mit orangenen Haaren, was Hel vermuten ließ, dass es sich um Mai handelte. Sie stupste ihren Bruder grinsend mit dem Ellenbogen an und meinte: 'Na, hab ich nicht gesagt es ist 'jemand' dazwischen gekommen?'

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Oz Ferreira

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Sa 14 Okt 2017 - 21:20

First Post 03.08

Oz fühlte sich ganz gut in seinem Anzug, schwarze Hose und Jackett, mit einem schwarzen Hemd und einer grünen Krawatte, die nicht nur passend zu seiner Maske, sondern auch passend zu dem Kleid war das seine Schwester trug. Im Gegensatz zu ihr war ohm angenehm war und kein Stück frisch oder Kalt.
Oz' Mundwinkel zogen sich leicht nach oben als Hel ihn nach seiner Meinung fragte, warum deren beider bester Freund nicht mit ihnen zum Ball fuhr und entschied alleine oder, nach Hels Anspielung, mit Begleitung zum Ball zu fahren. Er zuckte mit den Schultern, Jack hatte auch ihm nicht viel erzählt.

Als die Villa der Sounthill zu sehen war, stoppte das Auto, Hel bezahlte den Mann, Jim, und sie stiegen aus.
Grade als sie sich auf den Weg ins innere der Villa machen wollte erspähten beide Jack und an seinem arm ein Mädchen mit orangenen, Schulterlangen Haar. Sie war süß, aber nicht Oz Material. Allerdings hatte Oz auch vor genau, wie sein Kumpel, sich jemanden für diesen Abend zu suchen. Ein bisschen Spaß konnte er sich ja wohl erlauben.
Oz nickte stumm. Sein Zwilling hatte in der tat recht.
Oz gebärdete seine begrüßen zu seinem Freund und seiner Begleitung, Hel über setzte für das Mädchen und begrüßte das Paar ebenfalls.
'Deine neue?' fragte Oz und schaute dann zu dem Mädchen und stellte sich vor. 'Ich bin Oz'.

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Jack Jakamoto

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   So 15 Okt 2017 - 0:04

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03.08.2063 (Nacht)

Jack wippte unruhig mit dem Fuß auf und ab, während Mai neben ihm in ihrem sommerlichen Outfit leicht zitterte. Jack selbst war nicht kalt, sein dunkelgrüner Anzug mit weißem Hemd und schwarzer Fliege wärmte fast schon mehr, als es bei der nur leicht frischen Luft nötig war. Er hatte sich sogar die Maske einer Atzthekischen Gottheit abgenommen, weil seine Atemfeuchtogkeit darunter kondensierte. Es war noch früh, weswegen nur kleinere grüppchen und Einzelpersonen an den beiden vorbei ins Anwesen gingen.

Ein dunkles, teuer wirkendes Auto hielt vor dem Anwesen und spuckte nacheinander seine besten Freunde aus. In diesem Auto hätte er zwar auch herkommen können, aber es war ihm lieber gewesen, mit der eigentlich fünf Jahre älteren mai aufzukreuzen. Man wollte ja als Junge in seinem Alter nicht ohne begleitung bei einer Veranstaltung wie dieser aufkreuzen. Er grinste in sich hinein, setzte sich seine grimmige Gottesmaske auf und grüßte die Zwillinge, Hel mit einer kurzen Umarmung und Oz durch abklatschen. Auf Oz frage hin musste er unsicher grinsen. 'Naja, Neue... weiß noch nicht ganz, wie ist heute meine...' Ihm fiel die Gebärde für Begleitung nicht ein, ungünstig. 'Verabredung'.
Mai war es sichtlich unangenehm, hier vor seinen Freunden zu stehen und gleich als seine neue Freundin behandelt zu werden. Sie beugte sich zu ihm, murmelte ihm etwas ins Ohr, dass sie sich etwas den Garten ansehen wolle und verschwand in ihrer roten Haarwolke.
"Und... das war meine Verabredung..." grinste Jack schwach resigniert, während er gleichzeitig für Oz gebärdete. "Gehen wir rein? sie findet uns bestimmt"

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Hel Ferreira

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   So 15 Okt 2017 - 10:52

'Du bist aber heute nicht sehr gesprächig.', neckte Hel ihren Brudern, während sie auf Jack und Mai zuliefen. Dort angekommen übernahm Hel für Oz die dolmetscher Aufgabe, da Mai ihnja nicht verstehen konnte. Sie sagte für sie Beide Hallo und stellte ihren Bruder und sich mit Namen vor, falls Mai dies nicht wusste.
Zwar übersetzte sie Oz Frage, ob Mai Jacks Neue sei, nicht, da der Braunhaarige ja nun wirklich nicht oft eine Freundin hatte. Sonst könnte es nur so wirken, er würde sie wechseln wie seine Unterhosen. Jedoch konnte sie sich einen kleinen Kommentar ihrereseits nicht verkneifen.
"Du hast eine wirklich hübsche Verabredung ergattert.", zwinkerte sie und besah Mai einmal von oben bis unten.
Hel bemerkte, wie Jack mit seinen Gebärden rang, als ihm ein bestimmtes Wort nicht einfallen wollte und er sich dann für 'Verabredung' entschied. Sie konnte sich schon denken, was er eigentlich hatte sagen wollen, jedoch verbesserte sie ihn nicht, dass hatte er jetzt schön selbst auszubaden.
Die Orangehaarige beugte sich kurz zu Jack herüber und verschwand dann im prachtvoll aussehnden Garten der Villa.
"Und da ist sie auch schon weg. Also dass du sie so schnell vergraulst hätte ich nicht gedacht.", neckte Hel ihren besten Freund.
Auf Jacks Vorschlag hin machte sich die Truppe auf den Weg ins Innere des Gebäudes. Nachdem sie ihre Einladungen vorgezeigt hatten, betraten sie die Eingangshalle und Hel kam nicht mehr aus dem Staunen heraus.
"Da ist ja die Eingangshalle größer, als unser unterer Stock.", murmelte sie und gebärdete gleichzeitig für ihren Bruder. Ein bisschen gespannt war sie nun schon darauf, die Gastgeberin zu sehen und wie der Ballsaal aussah.
"Na los, nach oben.", lächelte sie und erklomm als erste die Breite Treppe.

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   So 15 Okt 2017 - 13:03

Oz musste auf den Kommentar seiner Schwester hin grinsen und gebärdete 'Bin ich das denn je?' Es war ein witz auf seine Kosten, doch die chance war gut und er musste sie nutzten.

Oz nickte Verständnisvoll als Jack seine Begleitung, als seine heutige Verabredung vorstellte, ihm dabei aber nicht die richtigen "Worte" einfielen.
'Natürlich' gebärdete Oz so sarkastisch wie seine Hände konnten. Doch die Begleitung schien dies nicht sehr witzig zu finden und verschwand auch gleich wieder so schnell wie sie Jacks Begleitung wurde.

Hel staunte nicht schlecht als das Trio die Villa betrat. Auch Oz musste zugeben eine Villa dieser Art gab ihn einen kleinen Eindruck der Gastgeberin. Sie lebte im völligen Luxus, weswegen er sie sich als eine Schnöselige ältere Dame vorstellte. Doch das er dabei so völlig falsch lag sollte er später noch herausfinden.
Hel sprintete voraus und lief die große Treppe hinauf, Oz hinterher um sie nötigenfalls auffangen zu können sollte seine tollpatschige Schwester (und sie war so tollpatschig) doch die treppe wieder runter rollen.

Ala die drei den Ballsaal betraten wurden sie von zwei Kellnern an jeder Seite der großen Flügeltüren begrüßt und boten ihnen einen Glas Champagner an.
Der Raum war locker so groß das das ganze Reichen viertel hier drinnen platz nehmen konnte. An den Seiten des Raumes befanden sich weiß gedeckte und dekorierte, runde Tische mit jeweils sechs Stühlen. Namensschilder gab es keine, weswegen Oz sich einfach eins der Tische aussuchte und sein schon fast leeres Glas darauf abstellte.
Der jüngere Zwilling drehte sich zu seinen Begleitern um. 'Ist doch ganz nett' fuchtelte er untertrieben.
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BeitragThema: Re: Der Maskenball   So 15 Okt 2017 - 16:48

"Du sagst es... und hey! Als hätte ich je irgendein Mädchen vergrault", grinste er auf Hels Kommentar und knuffte sie mit dem Ellenbogen in die Seite. Auch Oz sarkastischer Kommentar auf seine verpatzte Erklärung entging ihm nicht, konnte aber nicht viel mehr tun, als mit den Schultern zu zucken. Derartiges war er ja auch von seinem Freund schon gewohnt.
Nachdem der schwarz beanzugte Türsteher die Einladungen der drei als Authentisch empfunden hatte betraten sie die Eingangshalle, die für Jack allein schon gereicht hätte, um darin zu wohnen. "Sounthil muss ja mehr geld haben, als sie in ihrem ganzen restlichen leben ausgeben kann", murmelte und gebärdete er gleichzeitig, da sich auch ihm der Gedanke einer älteren, schrulligen Dame mit mehreren reichen und bereits vor längerem verstorbenen Ehemännern aufdrängte und folgte seinen Freunden die treppe hinauf.

Egal, wie groß die Eingangshalle bereits gewesen war, im vergleich zum ballsaal war sie geradezu eng. jack war sich ziemlich sicher, würde man alles, was sich in diesem Anwesen befand verkaufen und das geld gleichmäßig verteilen, wäre die trennung von Arm und reich in der Stadt für die nächsten 50 Jahre überflüssig. Schon allein, weil vermutlich jeder arme Schlucker allein in diesem Saal wohnen könnte.
jack nahm das freundlich angebotene Sektglas entgegen, hob seine Maske ein Stück und trank einen Schluck, an dem er sich beim Kommentar seines Freundes fast verschluckt hätte. Auch er stellte sein Glas ab und gebärdete zurück: 'Ja, ganz nett. ich hatte aber schon schaumigeren Champagner', grinste und genehmigte sich noch einen Schluck. Lauter Männer in Anzügen und Frauen in aufwendigen Kostümen standen herum, keiner traute sich zu setzen und es wurden diplomatisch zurückhaltende gespräche geführt, in Erwartung, dass die Gastgeberin bald aufkreuzen möge.
"Was meint ihr, warum wird dieser Ball ausgerichtet. Eine Feier für alle reichen, auf die selbst wir eingeladen sind macht man ja nicht einfach so, oder?, fragte er sich und seine Freunde.

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Hel Ferreira

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   So 15 Okt 2017 - 18:48

Hel konnte sich ein Lachen bei Oz Witz nicht verkneifen. Sie war froh darüber, dass ihr Bruder seine Einschränkung nicht zu ernst nahm. Natürlich konnte nicht jeder so einfach mit ihm darüber scherzen, aber das war ja nur verständlich.
Ihr Lächeln versiegte auch nicht, als sich die drei weiter neckten und Jack sie in die Seite knuffte. Sie war froh über diese Art Freundschaft. Es war immer was los bei den Dreien und ernst meinte sowieso niemand einen der Seitenhiebe.
Hel war nicht die Einzige die über den Prunk des Gebäudes staunte und auf Jacks Kommentar hin grinste sie nur und meinte keck: "Sie kann mir gern was abgeben. Ich wüsste schon was ich damit machen würde."

Den Champagner nahm sie mit einem Danke entgegen und rollte nur sanft die Augen bei den Kommentaren ihrer Begleitung. Heute war wohl Sarkasmus-Tag bei den Dreien angesagt. Aber das sollte Hel recht sein.
'Ja, und ich hatte definitiv mehr Marmor erwartet.', gebärdete sie so gut sie konnte mit dem Glas in ihrer Hand, bevor sie einen Schluck davon nahm. Da alle bisher Anwesenden etwas angespannt herumstanden und furchtbar wichtige Gespräche zu führen schienen, waren die Drei die ersten, die sich einen Tisch aussuchten und sich dort niederließen.
Bei Jacks Frage wurde Hel hellhörig. Sie stellte ihr Glas ab und dachte kurz nach, bevor sie antwortete. Diesmal nur auf Gebärdensprache, da sie der Meinung war, dass nicht jeder hören sollte was sie zu sagen hatte.
'Ich denke eine Art Machtdemonstration. Die gute Sounthil muss zeigen wer die größten Eier hier hat und sie will sicherstellen, dass auch jeder versteht, dass sie das ist.'
Das klang vielleicht etwas hart, aber das war die einzige Erklärung, die für Hel Sinn machte. Wer würde sonst aus jeder wohlhabenden Familie mindestens einen Räpresenten zu einer Feier einladen, auf der man alles für lau bekam.
'Aber ich bin ja mal gespannt, wer uns denn dann bald begrüßen wird. Noch kann ich mir ja kein genaues Bild ausmalen.', diesen Satz sagte die Braunhaarige nun auch wieder laut, da sie sicherlich nicht die Einzige war, welche so dachte.

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Kim Sounthil

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Do 19 Okt 2017 - 18:40

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03.08.2063 (Nacht)


Kim hatte sich mit Absicht noch ein bisschen Zeit gelassen ehe sie sich auf den Weg in Richtung des prächtigen Ballsaales machte. Jeder in dieser Stadt wusste, wem dieses Anwesen gehörte und wer es führte. Alle Bürger, die heute hier waren gehörten zu den Reichsten und damit einflussreichsten Menschen dieser Stadt. Einen Teil kannte Kim, einige kannten Sie persönlich, den sie waren Leute, denen die schwarzhaarige immer mal wieder Taschengeld zuschob, damit sie den ein oder anderen Container durchwinkten oder die Straßen Streifenwagenfrei hielten. Je nachdem, was sie gerade benötigte, sie bekam es. Den anderen Teil wollte sie schlicht weg beeindrucken. Trotz der tragischen Geschichte ihrer Familie, wollte sie nach draußen glänzen und zeigen, wie viel Macht sie dennoch hatte. Außerdem war das hier die perfekte Veranstaltung, um Ausschau nach dem ein oder anderen Geschäftspartner zu halten.
Auch wenn jeder eine Maske trug war klar zu erkennen, wer hinter der fein verarbeiteten Maske steckte. Das schwarze Kleid hatte einen tiefen Rückenausschnitt, welches ihr Tattoo offenbarte, das verriet wer sie wirklich war. Ab ihrer Hüfte abwärts fiel es locker um ihre Beine und ließ an einem einen tiefen Schlitz frei, der bis zur Mitte ihres Oberschenkels hinaufragte.
Da alles nach Plan schien, hörte sie auf über die Menge zu schauen und beschloss, dass sie sich auch langsam unter die Feiernden mischen konnte. Deshalb schnappte sie sich ein Glas mit Champagner und ging nach unten.
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Aria Gowain

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Do 19 Okt 2017 - 19:36

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03.08.2063 (Nacht)


Als Aria den Innenhof betreten wollte, wurde sie bereits von zwei Wachmännern aufgehalten. Sie hörte wie der eine dem anderen sagte, er solle sie durchsuchen. Die Rothaarige zückte darauf hin das Emblem, welches dem Kleid beilag. Die zwei Männer stoppten kurz, bis sich einer von ihnen entschied sich das gute Stück genauer anzusehen. "Sie dürfen weiter, einen schönen Abend noch." sagte der, der sich das Emblem ansah. "Zum Glück habe ich das Emblem noch gefunden, die hätten mich, wenn sie die ganzen Wurfmesser und den Dolch den ich dabei habe gefunden hätten, niemals reingelassen!" dachte sich Aria und ging schnurstracks in das riesige Gebäude.

Auf dem weg zum Ballsaal bekam die Rothaarige einige Komplimente wegen ihres hübschen roten Kleids, was sie sehr verlegen machte. Immerhin hat sie sich das Kleid ja nicht selbst ausgesucht sondern Kim, aber Aria hätte sich wahrscheinlich auch nie so ein Kleid leisten können, weshalb sie sich bei der Schwarzhaarigen bedanken wollte.

Als Aria den Ballsaal erreichte, entdeckte sie Kim. Sie sah wie sich die Schwarzhaarige mit einem Glas Champagner auf machte um sich zu amüsieren. Bei diesem Anblick musste die Rothaarige kurz schmunzeln, dachte sich "Naja danken kann ich ihr ja morgen noch." und mischte sich selbst unter die feiernden Gäste.
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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Do 19 Okt 2017 - 21:31

Während die drei weiter auf die Kosten des jeweils anderen amüsierten füllte sich der Ballsaal mit jeder verstreichenden Minute ein stück mehr. Hauptsächlich Schnöselhafte ältere Männer und Frauen betraten den Saal, es gb nur wenige einzelne Gäste im selben Alter des Trios.
Oz kümmerte es jedoch nicht, er hatte nicht vor irgendwelche Kontakte zu schließen oder zu vertiefen, für sowas war er nicht geschaffen und hielt es außerdem für unnötig. Was hatte er am ende davon? Gar nichts. Diese Leute würde kaum ein zweites mal sehen.
Doch als Jack seine Neugier mit den Zwillingen teilte und Hel antwortete das die Sounthill wohl nur zeigen wolle wer die größten Eier in der Stadt hat, stellte der jüngere Zwilling überrascht fest wie falsch er mit seiner Einstellung lag.
Der Schwarzhaarige würde hier mit Sicherheit jemanden „besser“ Kennenlernen wollen, denn in diesem moment betrat eben die Gastgeberin, von der Hel und Oz schon so viel gehört hatten, den Saal und verdammt diese Frau war sicherlich keine alte schrullige Dame. Ganz im gegenteil.
Kim war eine junge Frau, vermutlich die Eleganteste die er auf diesen Ball gesehen hatte wenn nicht in seinem ganzen Leben. Scharze lange Haare, ein langes, sehr aufreizendes und bestimmt teures Kleid und ein sehr misteriösen Blick schweifte durch die Gegend während Kim sich unter die Leute mischte.
In dem moment formte sich ein leichtes Grinsen auf Oz's lippen. Oh, er würde mit Sicherheit Spaß haben.
Mit einem festen Blick auf den Rücken der Gastgeberin und ein festes Ziel im Kopf stellte er erneut sein Glas ab drehte sich leicht zu seinen Begleitern, damit diese seine Gebärden ablesen konnten und sagte 'ich muss euch leider Enttäuschen, aber die größten Eier hier hat nicht sie'
Damit verschwand der maskierte Zwilling auch schon in der Menge der Anzugträger, schob sich gekonnt an den leuten vorbei die ihm und seinem Ziel im Wege standen und stellte sich Selbstbewusst der Gastgebrin, die nun von ein paar Gästen umgeben war, vor die Augen.

Wie es ihm beigebracht wurde, nahm er sanft Kims Hand, führte sie zu seinen Lippen und legte diese für einen kurzen Moment auf die Hand bevor er wieder hochschaute, in seinen Augen eine stumme Aufforderung zum Tanz.
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Kim Sounthil

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Do 19 Okt 2017 - 22:04

Kim stellte zufrieden fest, dass die meisten ihr Aufmerksamkeit schenkten und das obwohl sie noch gar nicht solange hier war und der Raum gut gefüllt war. Genau das hatte der weibliche Mafiaboss von allen Gästen und auch von sich selbst erwartet. Die Ansprüche lagen eben hoch und es war doch langweilig, wenn sie in der Masse der ganzen Feiernden einfach unterging, was bei ihrer Größe nicht unmöglich war, trotz der hohen Schuhe. Sie erkannte jeden der Blicke, einige schauten neidisch zu ihr rüber und wendeten umso schneller den Blick ab, wenn sie ihre Blicke kreuzte. Andere hatten Angst in den Augen und hielten den meisten Abstand zu ihr. Trotz der Angst einiger Gäste, wunderte Kim sich nicht, dass sie gekommen waren, da sie durch die verteilten Einladungen und der Gästeliste genau wusste, wer sich an diesem Abend nicht blicken ließ. Wenn sie feierte hatten die meisten zukommen. Das war ein ungeschriebenes Gesetz in der Stadt und wann hatte man schon mal die Chance in ihre luxuriösen vier Wände zu kommen? Eigentlich nie. Manche Männer hatten diesen Blick drauf, der ihre tiefsten Gedanken verrieten. Kim erkannte so etwas sofort, denn so sahen alte Männer auch immer frisches junges Fleisch an. Es widerte sie nicht an. Warum auch? Das konnte alles zahlende Kundschaft werden und es nichts gab, wovor man sich ekeln sollte.

Plötzlich schob sich ein junger Mann in ihr Blickfeld und sein Blick zeigte nicht das geringste bisschen von Angst. Zielstrebig kam er auf sie zu und hielt ihren mit seinen Blick gefangen. Manche konnten das kaum nachvollziehen, aber Kim hatte für solche Menschen etwas übrig. Die meisten nahmen Abstand von ihr, weil sie Sorge trugen das falsche zu sagen oder zu machen. Durchaus eine berechtigt Angst. Doch es schien auch noch Männer zu geben, die Eier in der Hose besaßen. Außerdem redete Oz nicht besonders viel, was ihr noch mehr gefiel. Jeden Tag musste sie sich so viel anhören, da war sie durchaus glücklich, wenn mal niemand ein Ohr abquatschte.

Weil man auf diese Weise auch sehr gut neue Geschäftspartner kennen lernen konnte und Kim sich ein bisschen auf dieser Feier amüsieren wollte, erschien ein überhebliches Lächeln auf ihrem Gesicht. Es gab für die junge Dame kaum eine andere Art zu Lächeln, andere Gesichtszüge die einem Lächeln nahe kamen, beherrschte sie eher weniger. Brauchte sie aber auch nicht, ein nettes Lächeln öffnete vielleicht Türen, die passenden Drohungen aber auch. Der Entschluss mit Oz mitzugehen war schnell gefasst, da er auch kein Tölpel war und zu wissen schien, was er da tat. Deshalb ging sie gemeinsam mit ihn zu der Tanzfläche, wo sie den Musikanten ein Zeichen gab und sie einen schnellen Tango anspielten. Kim wollte sich nicht mit einem langsam Walzer begnügen, den sollte jeder beherrschen. Bei einem Tango zeigte sich, wer wirklich Feuer im Blut hatte
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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Do 19 Okt 2017 - 22:39

Kim schien nicht lange zu überlegen ob sie nun mit ihm Tanzen würde oder nicht und ergriff ihrer seits seine Hand während sich ein lächeln auf ihrem Gesicht breitmachte, doch es war kein lächeln das durch Freude oder Höflichkeit entstand, nein. Es war ein lächeln von der überheblichen art, eins das zeigte das diese Frau genau wusste was sie wollte und es auch kriegen würde. Oz hingegen legte ein selbstbewusstes grinsen an den Tag und ließ den Blick nicht einmal von den Augen seiner Tanzpartnerin schweifen. Er konnte mit ihr mithalten und das würde er der Gastgeberin auch beweisen. 
Während sie auf die Tanzfläche zu hielten spürte Oz förmlich wie die Blicke auf die beiden jungen Menschen lagen und würde er noch immer die Gabe des hören besitzen würde er auch hören wie sie sich wahrscheinlich hinter seinem Rücken über ihn die Mäuler zerfraßen, doch das war ihm mehr als nur egal. 

Kim sagte die Musik an und die Musiker begannen eine schnelle, hektische Musik zu spielen. Oz erkannte die Art und Genre an den Vibrationen die die Instrumente vermittelten, dass es sich hier um einen schnellen Tango spielte. Wie ein waschechter Gentleman führte er Kim rhythmisch durch den Saal. 
Auch jetzt behielt er den Blick fest auf sie, wenn die tanz Bewegungen es ermöglichte, gerichtet und das nicht nur weil er es so wollte. Ihre Augen hatten etwas hypnotisches an sich, etwas tiefes was Oz regelrecht in einen Bann zog und er sich nicht davon abwenden konnte. Doch das war auch gut so, es gefiel ihm, diese art von Intensität, nur wünschte er sich, dass Kim nicht diese Maske tragen würde. 
Oh wie falsch er doch am Anfang lag, diese Frau hatte, ganz anders als erwartet, nicht nur seine ganze Aufmerksamkeit auf sich gelenkt sondern auch sein Interesse geweckt, wie es schon lange niemand tat.
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Jack Jakamoto

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Sa 21 Okt 2017 - 12:06

Jack wiegte leicht den Kopf im Takt der langsamen Hintergrundmusik, während sich immer mehr Gespräche darunter mischten. jack hatte nicht wirklich damit gerechnet, hier wirklich viele seines Alters zu finden, er selbst war wahrscheinlich eh nur eingeladen, weil sein vater Polizist war und somit potentiell kaufbar war.
Auf Hels vermutung, dass es sich um eine Machtdemoonstration handelte, nickte er. Natürlich musste es so etwas sein. "Und so wie es aussieht, sind das goldene Eier", überlegte und gebärdete er gleichzeitig, senkte dann aber die Stimme etwas: "Was vermutet ihr, was macht sie? Drogen? Waffen? Menschenhandel? Ich meine..." Er stieg komplett auf Gebärdensprache um, 'So viel Geld kann doch niemand auf dieser Welt mit ehrlicher Arbeit verdienen, oder?'
Als dann aber eben jene auf den Plan trat, war auch jack überrascht. Mit so einer jungen, und zugegeben auch sehr attraktiven Frau hätte er wirklich nicht gerechnet. Auch Oz schien nach seinem Blick zu urteilen sofort angebissen zu haben. Er wollte gerade noch etwas sagen, da stand Oz bereits auf und begab sich wie an einer Schnur gezogen auf den Weg zu Kim.
Grinsend wandte Jack sich hel zu. "Tja, Hel, da ist dein bruder dir wohl zuvor gekommen, du musst dich mal mehr anstrengen, aber wir finden schon wen für dich" Sein Blick blieb dabei auf Oz und Sounthil hängen, die einen ziemlich schnellen Tango tanzten. Und dafür, dass Oz die Musik nicht hören konnte, war er ziemlich gut.

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Sa 21 Okt 2017 - 13:24

Oz schien aus dem Gespräch ausgestiegen zu sein, oder zumindest nichts hinzufügen zu wollen, denn er achtete mehr auf seine Umgebung, als auf seine Begleiter.
Jacks Spruch brachte Hel zum Lachen. Goldene Eier. Ja, das war passend.
"Wenn nicht sogar Platin.", fügte die 18-jährige grinsend hinzu.
Sein nächster Satz brachte Hel etwas zum grübeln. Ja, mit was genau verdiente sie eigentlich ihr Geld. Das es illegal war, stand außer Frage, aber selbst da gab es ein weites Spektrum, dessen man sich bedienen konnte.
'Hm, also ich denke Drogen eher weniger. Das Risiko ist es nicht wert. Aber die anderen Dinge? Vielleicht von allem ein bisschen.', schwenkte sie nun auch komplett in die Gebärdensprache um, das war nun wirklich nichts, was die Wachhunde der Sounthil mithören mussten.
Plötzlich wurde das Gemurmel im Raum größer, denn die Gastgeberin war auf den Plan getreten. Hel drehte sich, wie ihre männlichen Begleitungen, in die Richtung aus der das Gemurmel ham lautesten herüberschallte. Und sie staunte nicht schlecht. Sounthil war alles andere als eine alte Oma. Ganz im Gegenteil, sie war sogar ziemlich heiß. Das schien nicht nur Hel aufzufallen, denn das nächste was geschah war, dass ihr Bruder aufstand und schnurstracks auf den Mafiaboss zulief und sie zum Tanz aufforderte.
"Das is nich sein ernst, oder?", lachte die Ältere ungläubig. Auf Jacks Kommentar hin verdrehte sie nur die Augen und streckte ihm die Zunge heraus. Sie war nicht hier, um jemanden aufzureißen.
"Und dann auch noch Tango? Man der Kleine hat echt Glück, dass uns Tanzstunden aufgezwungen wurden."

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Kim Sounthil

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Sa 21 Okt 2017 - 14:16

Wie immer hatte Kim den ganzen Abend perfekt durchgeplant und ist jedes Szenario zig mal durchgegangen, um auch die kleinsten Katastrophen sofort im Keim zu ersticken. Dazu gehörte auch die Wahl ihres Kleides, mit welcher sie mehr als nur zufrieden war. Der tiefe Schlitz am rechten Oberschenkel geizte nicht nur mit ihren Reiz, sondern war auch perfekt um beim Tanzen die Beine elegant herumwirbeln zu lassen ohne ins stolpern zu kommen. Das brauchte der Mafiaboss jetzt auch, da ihr Tanzpartner ganz ohne Probleme mit dem takt der Musik mithalten konnte und begann sie über die Tanzfläche zu schieben. Außerdem hatte das schwarze Stück Stoff dafür gesorgt, dass sie nicht sehr lange auf einen Tanzpartner warten musste. Um andere Gäste machte sie sich dabei keine Sorgen, niemand wagte es sich Kim in den Weg zu stellen, schon gar nicht auf ihrem eigenen Grund und Boden. Das galt nicht nur für diesen Abend. Sie machte sich viel eher um etwas anderes Sorgen. Ihre Eltern hatten sehr viel Zeit darauf verwendet, um Kim das Tanzen beizubringen und dennoch kann sie sich nur die Tanzschritte merken, aber kaum zum Takt den Fuß setzen. Deshalb war sie auch mehr als nur froh darüber, dass ihr Gegenüber es verstand ihren Körper zu führen. Bei allem anderen hätte sie sowieso ihrem Partner die Schuld gegeben und das wäre nicht positiv für ihn ausgegangen.
Der Tanz wurde schneller und ihre Atmung beschleunigte sich. Es war schon ein bisschen her, dass sie jemand so gut unterhalten hatte. Aus diesem Grund fragte sich Kim mehr und mehr, wer hinter dieser Maske steckte. Kannte sie die Person? Wohl eher nicht. Die meisten, die schon Bekanntschaft mit ihr gemacht hatten, forderten sie nicht so offensichtlich heraus. Wer also besaß dann den Mut ihr so entgegen zu treten?
Der Tango endete und die Musiker spielten wieder ein Lied an, wozu die meisten sich bewegen konnten.
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Oz Ferreira

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Sa 21 Okt 2017 - 15:36

Oz hatte nie wirklich verstanden warum man ihm und seiner Schwester in ihrer Kindheit das Tanzen beibrachte, daran hatte er nie wirklich Interesse gehabt. Doch wie er groß wurde und mehr verstand wie die Welt in die er aufwuchs funktionierte, vor allem wenn man einen Ruf wie sein Großvater hatte, erkannte er, dass das Tanzen nicht nur eine gesellschaftliche Tradition der höher Gestellten Menschen war, sich sondern auch gut anbot die Leute, vor allem jedoch Frauen die sein Interesse weckten, zu beeindrucken. Er hoffte nun stark das das bei Kim nun auch der Fall war. 
Der Schwarzhaarige scheute keine Mühe seine Tanzpartnerin durch den Saal zu führen und im Takt zu bleiben, obwohl ihm ein Sinnesorgan fehlte. 
Auch als die Musik erheblich schneller wurde, tanzte er diesen Tanz um einiges besser als andere, hörende, Leute. 

Die Musik stoppte, beide kamen zum stehen in einer Tango haften pose und rührten sich erst wieder als die band eine neue Melodie anspielten und die Zuschauer nun selbst auch zu diesem Stück tanzten. 
Die Atmung des Zwilling ging um einiges schneller als der Fall war. So ein Tanz erforderte ja auch eine gewisse ausdauer. 
Mit einer kurzen Verbeugung bedankte sich der Gentleman bei der wunderschönen Frau für diesen Tanz, doch plante er nicht sie jetzt einfach gehen zu lassen, nicht wo er jetzt auch ihre Aufmerksamkeit hatte. Allerdings gab es nur ein Problem. Seine Taubheit. 
Oz war schon immer ein wenig unsicher gewesen wie seine Mitmenschen das aufnahmen und sich deswegen dann von ihm distanzierten und grade bei Kim wusste er das erst recht nicht. Würde sich die Mafiabossin dennoch mit ihm abgeben auch wenn er Taub war?
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Aurora Di Leo

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Sa 21 Okt 2017 - 22:36

Marktstraße ---> 

Schwer Keuchend und klischeehaft einem Busch Schutz fand, seitlich neben dem prachtvollen Eingang der Sounthil Villa. Jetzt musste Rora überlegt die Sache angehen. Wenn sie sich Tarnungslos die Villa betreten würde, würde sie im null komma nichts auffliegen und man würde sie auch hier jagen. 
Ein Plan musste her, ganz schnell. 
Während Rora sich umschaute und auf ihrer nun erneut offenen Wunde druck ausübte um nicht hier und jetzt vor Blutverlust in Ohnmacht zu fallen, bemerkte sie auffällige Bewegungen im Augenwinkel. 
Aus einer unscheinbaren Tür an der Seite der Villa huschten Gestalten rein und raus, vermutlich angestellte der Villa, vermutete das Mädchen.
Perfekt, dachte sie und schlich sich von hinten an einer Frau ran, schlug sie mit der übrig gebliebenen Kraft und dem Griff ihrer Katana Bewusstloss. 
Aurora haderte ein wenig damit die Frau hinter den Busch zu schleifen in dem sie selber eben Schutz gesucht hatte. 
"Sorry" flüsterte die verwundeten frau der Bewusstlosen zu. Es war nicht ihre Natur Frauen anzugreifen und sie überhaupt zu verletzten, aber dies war eine gefährliche Situation die es durchaus in sich hatte über Leben und Tod zu entscheiden. 

Ein paar Minuten später lief Rora aus dem Busch heraus, so aufrecht sie konnte, und mischte sich unter die restlichen Kellner und Arbeitskräfte die zur Tür rein gingen. 
Würde Aurora sich nicht in dem Zustand befinden in dem sie sich jedoch befand würde sie wohl ein wenig über die Luxuriöse Einrichtung Staunen, doch jetzt musste sie zusehen das sie sich schnell zum Hinterhof bewegte. 
Schnell huschte die Blonde in den Ballsaal, wo die Band grade eine langsame Melodie anspielte und die Aufmerksamkeit noch nicht auf ihr lag. 
Jetzt hieß es unbemerkt und unauffällig vorbei an die Leute zu kommen, aber wie? 
Ihr Blick schweifte umher, manche der Gäste befanden sich auf der Tanzfläche, doch zu viele hatten ihre Aufmerksamkeit verteilt und ihre humpelnde Gestalt würde vermutlich zu viele Augen auf sich ziehen. Die einzige Möglichkeit: Durch die tanzende Menge.

Mit nur einem Ziel im Kopf, suchte sich Rora eine Person die nah am rande stand und zog sie unfreiwillig und ohne ein weiteres Wort von der Person zu Gedulden auf die Tanzfläche. 
"Kein Wort" zischte sie. Das Rora die Person allerdings schon einmal gesehen hatte viel ihr im ersten Moment gar nicht auf.

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Jack Jakamoto

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Sa 21 Okt 2017 - 23:25

'Eigentlich wahrscheinlich von allem ein wenig. Und ich könnte mir auch Drogen gut vorstellen... sie muss es ja nur kontrollieren, den verkauf macht irgendwer sonst. Guck dir mal die ehrfruchtsvollen Blicke hier überall an... wenn irgendeiner hier Dealer wäre, er würde sie bestimmt nicht verpfeifen' Er rügte sich zwar selbst für den gedanken, aber irgendwie war es schon unglaublich praktisch, dass Oz nichts hören konnte. Gebärden waren eine wirklich hervorragende geheimsprache und für die meisten wirklich nicht ohnwe weiteres zu entschlüsseln.
Auch Hel schien davon überrascht zu sein, dass Sounthil tatsächlich ziemlich jung und attraktiv war. Was sie allerdings noch mehr überraschte, war dann wohl das Verhalten ihres eigenen bruders. Er grinste sie an: "Du weißt doch, Oz meint es immer ernst. Aber mit Kim, allen respekt an ihn" Er grinste. ja, die tanzstunden machten sich wirklich bezahlt, Oz war ein geübter Tänzer. Er dachte an seine eigenen Tanzstunden zurück... und erinnerte sich, dass er nie welche gehabt hatte, bis auf einen versuch mit 12. Er würde heute Abend ganz sicher nicht das Tanzbein schwingen.

Die folgende Szene nahm jack wie in einer alten schlechten teeny-Comödie aus den frühen 2030-er Jahren wahr. Ein ihm wirklich absolut unbekantes, ziemlich zerrupft aussehendes Mädchen packte seine Freundin enfach bei der hand und zog sie auf die tanzfläche. Und da dachte er, eine Freundin zu bekommen sei schwierig. Ein wenig Hilflos grinste er in sich hinein, während er seinen Sekt austrank und sich nach neuer beschäftigung, die eventuell mai hieß, umzusehen.

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Hel Ferreira

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   Sa 21 Okt 2017 - 23:56

Jack hatte wahrscheinlich recht. Die Sounthil musste sich ja nicht um die Drecksarbeit kümmern, dafür hatte sie garantiert genug Leute unter sich, die sie dirigieren konnte. Hel nickte, um Jack zu zeigen, dass sie ihm noch zusah und ihm recht gab. Eigentlich war es ja auch egal mit was genau sie denn ihr Vermögen angehäuft hatte, illegal war es ganz sicher alles. Aber niemand unternam etwas gegen die mächtigste Familie der Stadt, denn man wusste wie es für einen ausgehen würde. Tot.
Hel konnte nicht glauben, dass Jack auch noch begeistert war, dass ihr Bruder sich an die Gastgeberin heranmachte. Das konnte so schnell schief gehen, wie es angefangen hatte. Ihr brauchte nur irgend etwas nicht gefallen und Oz war dran.
Sie wollte eben dies sagen, als sich eine Hand um ihren Oberarm schloss und sie gegen ihren Willen auf die Tanzfläche gezogen wurde. Hel warf einen verwirrten Blick zu Jack, bevor sie sich zu einer ihr bekannten Stimme umdrehte. Das blonde Mädchen aus dem Einkaufszentrum hatte sie von ihrem Platz entführt und schob sie nun ungelenk über die Tanzfläche.
"Du? Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass du mich gegen meinen Willen wohin schleifst. Verfolgst du mich?", fragte sie ungläubig, während sie die Position der Beiden berichtigte und begann den Tanz zu führen. Wenn sie hier schon gegen ihren Willen zum Tanzen gezwungen wurde, würde sie sich garantiert nicht vor den reichen Sesselfurzern blamieren.
"Wenn du mit mir ausgehen willst, dann musst du das nur sagen.", fügte sie noch leise schmunzelnd hinzu. Irgendwie war die Blonde ja schon süß.

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   So 22 Okt 2017 - 0:06

--> Marktstraße

Durch ein Gewirr von dreckigen und engen Straßen, durch ein kleines Loch im Grenzzaun, durch die deutlich saubereren Straßen des Wohngebietes der Reichen, mit jedem Schritt, den er ging, hatte er seinem Detector weniger getraut. Das Mädchen konnte doch nicht mitten ins Reichenviertel gerannt sein, jemand mit ihrem Aussehen würde doch sofort auffallen. Aber da er sie schon lange aus den Augen verloren hatte, blieb ihm rein gar keine andere Möglichkeit mehr, als auf das gerät zu vertrauen, welches ihm auch gelegentliche Blutstropfen auf dem Boden zeigte, was das ganze eigentlich untermauerte.
Schließlich endete sein Weg ausgerechnet vor dem wahrscheinlich größten und luxuriösesten Haus des gesamten Reichenviertels. Schnell bildete er mit den Fingern ein Kästchen um das Gebäude, was vor seinem Auge mehrere Schriftzüge aufleuchten ließ, und berührte dann das Wort: Informationen. Es stellte sich heraus, dass dies ein riesiges Anwesen war, dessen genaue Daten allerdings nicht einsehbar waren und Kim Sounthil gehörte, welche in Locks persönlicher Datenbank als potentielle Hochkriminelle, Bandencheffin oder internationale Schwerverbrecherin vermerkt war, allerdings nur auf Grund von Spurenhinweisen. Dass Katana hier sein sollte, fand er zwar eher unrealistisch, aber einen versuch war es wert. Er tröstete sich damit, dass selbst wenn nicht, er möglicherweise etwas über Sounthil herausfinden konnte.
Unauffällig lehnte er sich gegen ein etwas entferntes Haus. Die Leute, die inzwischen nur noch vereinzelt zum Anwesen kamen, trugen nicht nur teure Anzüge, sondern auch Masken. vermutlich eine Veranstaltung wie ein Maskenball, so was in der Richtung hatte Shion ja auch angedeutet. Die Entscheidung, wie er in das Gebäude kommen sollte, fällte er in ziemlich genau 23 Sekunden, und verbrachte dann noch einmal 10 damit, zu überlegen, ob er das wirklich über sich bringen konnte.
Die Mülltonne, die an der Haustür stand, war bis auf den Boden leer, sie war also mit Sicherheit erst heute geleert worden. Dass die Hausbewohner bei der Feier in der Villa waren, stand außer Frage, und diesen Abend würden sie ihre Tonne bestimmt nicht mehr kontrollieren. Also legte er mit einem dennoch sehr unguten Gefühl in der Magengegend seine beiden Taschengurte, sein Schwert, das Katana des Mädchens und sein Sichtgerät ab und verstaute alles umsichtig in der Tonne. Nur sein Sichtgerät nahm er nach kurzer Überlegung hervor und steckte es in die Manteltasche, das konnte er noch brauchen. Stattdessen legte er noch seine Waffe in die Plastiktonne. Er kontrollierte sich. Der Hut war vielleicht etwas auffällig, aber in Ordnung, sein Anzug war ein wenig zu unordentlich, aber wenn er das oberste Knopfloch des Hemdes schloss ging es durchaus durch. Nur seine Stiefel passten nicht, aber darauf musste er es ankommen lassen. Schal und Handschuhe wanderten ebenfalls in die Manteltaschen, das Jackett wurde gerichtet und die haare ein wenig geordnet. Auch Lock war wieder Akutos geworden.
Nun musste er nur noch hereinkommen. Langsam schlenderte er auf den Vorplatz zu und vergewisserte sich, dass er niemandem auffiel, als er mit einer schnellen Bewegung sein Butterfly-Messer aus der Manteltasche zog und es in der eines ziemlich dicken, teuer gekleideten Mannes verschwinden ließ. Aus den Augenwinkeln erspähte er eine venezianisch anmutende Maske, die aus der Handtasche einer Frau im schlichten, feuerrotem Kostüm hing, welche er sich auch mit einem schnellen Handgriff aneignete, als er sicher war, dass sie und ihre männliche Begleitung tief ins Gespräch vertieft waren. Die Maske, die die obere Hälfte seines Gesichtes bedeckte, sich über die Augen ziehend stellte er sich nahe des Eingangs in den Schatten der Villa.
300 Sekunden dauerte es, als es laut wurde. Die Türsteher hatten das Messer in der Tasche des Dicken gesehen, welcher erst zu diskutieren und dann zu fliehen versuchte, worauf beide Männer ihm nachstürzten. Die allgemeine Ablenkung nutzend huschte Akutos durch die Eingangstür, bekam sogleich ein Glas Sekt in die Hand gedrückt und seinen Mantel und Hut abgenommen. Er war zutiefst zufrieden, ohne Mantel, Hut und nur mit sichtbarer unterer Gesichtshälfte konnte seine Gegnerin ihn höchstens anhand der Größe und der Schuhe erkennen, während sie wahrscheinlich deutlich leichter auszumachen war.
Von dem ganzen Stress, der auch daher kam, dass er sich erst wieder in die haut des Akutos eingewöhnen musste, spülte er den Champagner hinunter wie billigen Fusel, Hauptsache Alkohol, bevor er sich auf den Weg zum Ballsaal machte. Als er allerdings sehen musste, wie voll dieser war, überkam ihn erst der Wunsch, wieder umzudrehen, bevor ihm allerdings klar wurde, dass er wenn hier mit der Suche beginnen musste. Also fasste er seinen Mut zusammen und betrat den vollen, von Gesprächen durchfluteten Raum, Ausschau nach seiner 'Beute' haltend.
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Aurora Di Leo

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   So 22 Okt 2017 - 0:43

Rora war ganz Konzentriert darauf nicht aufzufallen und sich ständig nach ihrem Verfolger umzusehen, dass sie gar nicht merkte wen das Mädchen überhaupt mit sich geschleppt hatte und sie nun… Tanzen konnte man es nicht wirklich nennen, eher angestrengte seltsam wirkende Bewegungen zur Musik machte und versuchte das Mädchen welches nun ihre erzwungene Tanzpartnerin war zu führen.
Erst als das Mädchen sprach drehte sich Aurora zu ihr um und schenkte ihr endlich einwenig ihrer Aufmerksamkeit. Verwirrt stellte sie fest, dass sie diese Gestalt im Kleid bereits kannte und auch diese Rora wieder zu erkennen schien. Zwar trug das braun haarige Mädchen eine Maske aber ihre Stimme und die Augen waren genau dieselben, wie die von dem Mädchen welches sie noch am selben Tag um gerannt hatte.
Für einen Moment war die Italienerin sprachlos und wusste nicht mit der Situation umzugehen, bis das Mädchen etwas von verfolgen sagte.
"Warum sollte ich" stieß Rora angestrengt hervor und spürte wie das Shirt, mit dem sie ihre Wunde verbunden hatte in der Hoffnung es würde aufhören ihr Blut zu verschwenden, mit jeder Bewegung gegen die offene Wunde rieb. Nicht grade ein angenehmes Gefühl.
Zu ihrer Überraschung versuchte das Mädchen dieses Mal nicht zu fliehen, noch wehrte sie sich. Ganz im Gegenteil berichtigte sie die Position der beiden Tanzenden und übernahm die Führung, was die Braunhaarige allerdings auch ein wenig erleichterte. Tanzen war nie ihr ding und würde es sicher auch nicht werden.
Ihre Tanzpartnerin schien weiter geredet zu haben was die Ältere jedoch nur so halb mitbekam und erst zu spät reagierte.
"Du bist nur immer… zur falschen Zeit- warte was?" ungläubig blickte Rora in das Gesicht des Mädchen. Hatte sie… hatte sie grade wirklich das gesagt was sie verstanden hatte?
"Wenn du mit mir ausgehen willst, dann musst du das nur sagen."
Für einen winzigen Moment vergaß Aurora in welcher Situation sie sich grade befand und schaute die Braunhaarige mit offenem Mund an.
"Ich… okay?"
Mehr brachte das verletzte Mädchen nicht zustande, aber nicht nur weil das Mädchen sie plötzlich konfrontierte sondern auch weil sie merkte das sie nicht mehr lange durch hielt ohne auf der Stelle in Ohnmacht zu fallen und es war immer noch ein Mann hinter ihr her. Sie wusste nicht einmal wie sie sich erlauben konnte jetzt über so ein unpassendes Thema nachzudenken und sich das Mädchen mal richtig anzuschauen, aber sie tat es, auch wenn es nur ganz kurz war. Schlecht sah sie auf keinen Fall aus, sogar ganz hübsch das musste sie zugeben. "Wenn du willst" fügte sie murmmelnd hinzu und nährte sich immer weiter einer Tür, die hoffentlich von ihrem Verfolger weg führte.

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Zuletzt von Aurora Di Leo am So 22 Okt 2017 - 1:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Maskenball   So 22 Okt 2017 - 1:24

In die feiernde Menge eingetaucht, bewegte sich Aria stehts so, dass sie jeden potenziellen Fluchtweg und jede Ecke des Saals im Blick hatte. Sie musterte jeden Gast genau, so dass ihr auch ja nichts entgehen würde.
Während die Rothaarige die Gäste musterte, veränderte sich plötzlich die Musik von einer ruhigen Melodie zu einem schnellen feurigen Tango. Verwirrt sah sich Aria kurz um und entdeckte den Grund dieser Veränderung. "Die Chefin wurde wohl zum Tanz aufgefordert." murmelte die Rothaarige leise vor sich hin und hielt für kurze Zeit ihr wachsames Auge auf den jungen Mann der Kim zum Tanz aufgefordert hatte. Dieser schien nicht potenziell gefährlich, weshalb sich Aria entschloss weiter die anderen Gäste zu beobachten.
Dabei fielen ihr ein junges Mädchen und ein junger Kerl auf die sich in Gebärdensprache unterhielten. Dies machte die Rothaarige äußerst stutzig, weshalb sie beschloss die beiden weiter und intensiver zu beobachten.
Nach einer Weile wurde das Mädchen welches sie beobachtete von einer dritten, sehr auffälligen Person am Oberarm gepackt und auf die Tanzfläche gezogen.
Die beiden bewegten sich so tief in die Menge, dass Aria die Beiden ohne sich näher an sie heran zu wagen, nicht mehr beobachten konnte.
Als die Rothaarige die beiden Verdächtigen wieder im Blick hatte, fühlte sie sich selbst irgendwie beobachtet, konnte aber durch die vielen Menschen um sie herum nicht genau ausmachen wer sie beobachtet.
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BeitragThema: Re: Der Maskenball   So 22 Okt 2017 - 12:16

Der Grund, warum Kim wollte, dass alle Masken trugen war, weil es hier genug Leute gab, die sich nicht gegenseitig erkennen sollten. Außerdem wusste Kim, dass Diskretion äußerst wichtig sein konnte. Für heute waren nicht nur ihre Verbündeten eingeladen oder die Leute, die sie ohne Probleme bestechen konnte, sondern auch die übereifrigen Anwälte, die schon seid Jahren versuchten sie beziehungsweise ihre Familie hinter Gitter bringen wollte. Ihre Feinde sollten nicht sehen, wen sie in der Hand hatte. Das konnte für einige sehr unangenehm werden und sie wollte nicht, dass ihre Kontakte am Ende erkannt und ihres Amtes erhoben wurden oder den Rest ihres Lebens im Gefängnis sitzen mussten. Da brachten sie dem Mafiaboss auch nichts. Doch jetzt gerade wünschte sich Kim, dass sie hinter die Maske ihres Gegenübers schauen konnte. Auf der anderen Seite konnte es doch auch sehr reizend sein mit jemand Fremden einen Teil des Abends zu verbringen, auch wenn Kim lieber alles unter Kontrolle hatte. Angst hatte sie keine. Ihre Leibwächter liefen hier überall herum und ließen sie nie aus den Augen.
"Also," begann Kim ein Gespräch mit ihrem Gegenüber, weil sie doch ein bisschen mehr über ihn erfahren wollte. "Warum bist du hier?" Es interessierte sie wirklich, da jeder hier auf dieser Feier unterschiedliche Beweggründe hatte aufzutauchen und sie sich ziemlich sicher war, dass er noch keiner ihrer Geschäftspartner war, der Angst haben musste, wenn er hier nicht auftauchte. Er konnte genauso gut auch ein Anwalt sein, der ihr an den Kragen wollte. Davon gab es hier ebenfalls genug oder er wartete nur auf eine Gelegenheit um Schwachstellen im System zu finden, die es aber gewiss nicht gab. Auf der anderen Seite war das hier die luxuriöseste Party der Stadt und niemand der eingeladen war sollte sich das entgehen lassen. Wann bekam man schon so gutes Essen für nichts? Es war das Event, worüber alle redeten und reden sollten. Doch das reichte Kim noch nicht, vielleicht gab es noch mehr Beweggründe, welche sie wissen wollte.
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Hel Ferreira

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BeitragThema: Re: Der Maskenball   So 22 Okt 2017 - 15:12

Ihre Tanzpartnerin schien nicht so ganz bei der Sache zu sein, denn sie sah sich leicht hektisch um, als suche sie jemanden. Oder vielleicht auch, als hoffte sei jemanden NICHT zu sehen. Erst als Hel sie ansprach sah sie die 18-jährige genauer an und es schien auch bei ihr klick zu machen, obwohl die Braunhaarige eine Maske trug. Die Blonde antwortete ihr ungläubig, aber es klang auch angestrengt. Hel wurde stutzig. Sie war heute Nachmittag schon verletzt gewesen, anscheinend hatte sie sich nicht wirklich eine Pause gegönnt.
Jedoch schien der letzte Satz seine Wirkung zu zeigen, denn die Andere wirkte überrascht und verwirrt zugleich. Sie setzte zu einer Antwort an, unterbrach sich jedoch letztendlich und antwortete nur mit einem 'okay'. Dies hingegen traf Hel unvorbereitet, da sie nicht damit gerechnet hatte, die Blonde würde ihr zustimmen. Immerhin hatte sie das Ganze halb zum Spaß gesagt. Aber wenn sie wollte...
Die Beiden hatten sich einem weiteren Ausgang genähert und Hel merkte wie die Kleinere unruhig wurde. Also wollte sie hier schnell wieder verschwinden und Hel war mehr ein Mittel zuim Zweck gewesen. Aber so leicht wollte Hel die Blonde nicht davon kommen lassen. Sie wechselte geschickt die Richtung, sodass sie tiefer in der Menge verschwanden.
"Wie heißt du eigentlich? Das sollte ich doch wissen dürfen, nachdem du mich zweimal entführt hast.", zwinkerte sie und steuerte die Beiden geschickt um ihren Bruder und seine Tanzpartnerin herum. Kim fragte ihn gerade etwas und Hel reichte ein Blick in das Gesicht ihres Bruders um zu wissen, dass er nicht so recht wusste, was er jetzt tun sollte. Wie sollte man einem Mafiaboss auch erklären, dass man ihn nicht hören konnte und es mit reden auch nicht gut stand.

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