Dystopia-Superhelden-RPG. Ohne übernatürliche Fähigkeiten.
 
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 Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel

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BeitragThema: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Do 31 Aug 2017 - 18:40



Das Haus der Ferreiras mit Garten und Pool, welches sich in der Nähe der Jakamotos befindet.



Oz Werkstatt die im Keller des Hauses zu finden ist.

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X... Y... Z... Hch, wenigstens bin ich nicht das Allerletzte...


Zuletzt von X am Sa 7 Apr 2018 - 22:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Hel Ferreira

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Mi 8 Nov 2017 - 22:38

03.08.2063 (Nacht)

Der Masekenball -->

Als das Auto wieder bei den Ferreiras Zuhause ankam, half Jim der Braunhaarigen die bewusstlose Aurora ins Haus zu bugsieren und sie dort im Gästezimmer auf dem Bett zu platzieren. Hel bedankte sich mit ein paar Cismark bei dem Angestellten ihres Großvaters und als er gegangen war kniete sie sich vor das Bett. Vorsichtig hob sie Roras Oberteil an und besah sich die Wunde an ihrem Bauch, sie sah wirklich über aus, aber Hel konnte sie nicht nähen, damit hatte sie keine Erfahrung. Aber sie hatten noch so ein Spray in ihrem Medizinschrank, welches die Wunde zumindest zeitweise verschließen würde. Also machte sich Hel schnell auf den Weg ins Bad und zog sich auf dem Weg dorthin die Maske vom Gesicht. Sie legte sie auf dem Badezimmerschränkchen ab und schnappte sich das Spray, bevor sie wieder zum Gästezimmer ging.


Zuletzt von Hel Ferreira am Di 10 Apr 2018 - 12:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Aurora Di Leo

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Mo 9 Apr 2018 - 22:48

Der Maskenball -->


Aurora erwachte mit einem schweren Seufzer und höllischen Schmerzen, die es ihr sehr schwer machten sich aufzurappeln. Ihre Augenlider waren schwer, das Atmen stellte sich genauso schwer heraus. 
Langsam drehte Rora ihren Kopf um sich ein Bild von ihrer Umgebung zu machen. 
Panik stieg sofort in ihr auf als sie diese nicht wiedererkannte. Ihr Fluchtimpuls schrie sie an sofort von ihr zu verschwinden.
Mit sehr viel Mühe und Schmerz, ihre Sicht erneut schwarz werdend setzte sie sich auf und konnte nicht anders als ein tiefes, schmerzverzerrendes Stöhnen von sich zu geben. 
"Verdammt", fluchte sie atemlos. 
Plötzlich hörte die Verwunderte lautes gerumpel und ihre Panik wurde größer, als sie dann auch Schritte vernahm. Ohne weiter nachzudenken stolperte sie ungeschickt aus dem Bett, griff nach der nächst besten festhalte Möglichkeit, als jemand einen erschrocken Schrei ausstieß.
Genauso erschrocken verlor Rora das Gleichgewicht und landete hart auf ihrer Verwundeten Seite.

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Hel Ferreira

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Di 10 Apr 2018 - 12:38

Auf ihrem Weg ins Gästezimmer schaffte es Hel tatsächlich am Teppich welcher im Gang lag hängen zu bleiben. Sie stolperte und schaffte es gerade so sich an einem Schränkchen festzuhalten, wobei sie einen Teil der Deko davon herunter räumte, was ein lautes Poltern verursachte. Fluchend stellte sie das Zeug irgendwie wieder auf das Schränkchen und machte sich dann wieder auf den Weg zum Gästezimmer.
Genau als sie die Tür öffnete sprang Aurora mit einel Satz aus dem Bett, den Hel bei ihrer Verfassung nicht für mlglich gehalten hatte, weshalb sie unglaublich erschrak und einen kurzen, spitzen Schrei ausstieß. Doch das schien auch die Andere aus der Fassung zu bringen, da Rora bei einem Versuch sich zu bewegen das Gleichgewicht verlor und wie ein Stein auf den Boden fiel. Ihre Hand ging reflexartig zu ihrer Verletzung, auf welche sie gerade gefallen war.
Hel stieß eine "Cacete!" hervor und eilte in den Raum hinein. Sie ließ sich neben Rora auf die Knie fallen, was schmerzhafter war als sie erwartet hätte, und begutachtete die Situation. Die Wunde der Blonden hatte wieder angefangen zu bluten, was gar nicht gut war.
"Meu Deus, was machst du denn? Möchtest du dich umbringen?", fragte die Braunhaarige leicht panisch. Sie half Rora sich aufzusetzen und gegen das Bett zu lehnen, so dass sie nicht mehr in ihrem eigenen Blut lag, bevor sie das Spray wieder in die Hand nahm und es ihr zeigte.
"Hier. Damit kann ich deine Wunde provisorisch versorgen, aber du musst morgen dringend ins Krankenhaus.", erklärte vorsichtig. Sie wollte nicht, dass ihr Gegenüber dachte, sie hätte irgendetwas schlimmes vor.

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Aurora Di Leo

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Di 10 Apr 2018 - 19:59

Starke, kaum auszuhaltende Schmerzen fluteten Auroras Körper als sie genau auf ihre Wunde viel, ein schmerzender Schrei entfleh ihren Lippen. 
Ganz leise, zumindest nahm sie es kaum wahr, hörte sie jemanden irgendein ihr fremdes Wort rufen und plötzlich stand dieser jemand vor ihr und half ihr sich aufzusetzten. 
Schwer keuchend sah die Blonde sich die Gestalt an und erkannte Hel wieder, die ihr eine kleine, längliche Dose vor die Nase hielt. 
Etwas beruhigt das es nicht ihr Verfolger war den sie vor sich hatte, aber auch nicht sehr erfreut bei jemand fremden im Haus zu sein, den sie eben (wie lange war das schon her?) nickte sie einfach nur auf die Worte die Hel sagte, doch ihr Blut raschelte so laut in ihren Ohren das sie keinen Ton verstanden hatte. 
Hel packte sie vorsichtig an den Schultern, wieder bewegten sich ihre Lippen doch die Verletzte konnte nichts hören. Aurora schien keine klare Antwort gegeben zu haben denn Hel hievte sie auf einmal, erneut auf das Bett. Was sie als nächstes tat konnte Rora nicht sagen. Ihre Sicht wurde erneut Schwarz. Dieses Mädchen hätte nun die Chance gehabt mit ihr zu tun was sie wolle, das Mädchen konnte sich nicht mehr wehren. Und dies machte ihr Angst... 

(Achtung. Evtl nicht Jugendfrei)

Erinnerungen aus ihrer Kindheit erwachten und spielten sich erneut in ihrem Kopf ab. Schwarze, große und verstörende Gestalten gingen auf sie zu. Fesselten sie und hielten sie Tage lang in einem kleinen Zimmer, im dunkeln gefangen. Ihre Stimme war nur noch ein Flüstern, so oft hatte sie nach Hilfe geschrien. Ihr Körper zu Schwach um sie noch auf den Beinen zu halten. 
Schritte im Gang, laute schwere Schritte eilten in ihre Richtung und sie wusste was als nächstes passieren würde. Eine stumme Träne rollte ihr über die Wange, als der Mann die Tür auf und wieder zu schlug. Er packte sie, schmiss sie auf das Bett das in diesem Zimmer stand und somit das einzige war was diesen Raum dekorierte, das Bett und dieses kleine, genauso dreckige Mädchen. 
Sie schloss ihre Augen, versuchte sich vom geschehen abzulenken, an alles andere zu denken als das was dieser Mann tat... Es funktionierte nicht. 
Schmerzen durchfuhren ihren Körper, als der große widerliche Mann sich an seine kleine Beute ranmachte. 
Womit hatte sie das verdient? Sie war doch nur ein kleines Mädchen... 

Eine einsame Träne, genau wie an diesem Tag, rollte der nun bewusstlosen Rora die Wange entlang.

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Di 10 Apr 2018 - 20:23

Zwar redete Hel auf Rora ein, diese schien doch kein Wort von dem zu verstehen, was sie sagte. Ihr Blick schien nicht wirklich fokussiert, als würde sie Hel nur schemenhaft erkennen, nickte jedoch anscheinend gerade an der richtigen Stelle.
Also hiefte Hel sie wieder auf das Bett und keine zwei Sekunden später fiel ihr aus, dass Rora wieder in die Bewusstlosigkeit abdriftete.
"Mist.", murmelte die Braunhaarige, bevor sie endlich die Wunde versorgen konnte. Vorsichtig hob sie das T-Shirt der Anderen an, welches leicht an der Wunde haftete. Sie zog ein Desinfektionsspray aus dem Nachtkästchen. Diese waren im ganzen Haus verteilt, da anscheinend eine der Putzfrauen gemerkt hatte, dass hier des Öfteren verletzte Leute (natürlich waren dies nur Oz und Hel) herumwanderten. Sie desinfizierte die Wunde großflächig und wischte dann das gröbste Blut weg bevor sie das Spray auftrug, welches die Blutung sofort stoppen ließ. Erleichtert sackte Hel leicht in sich zusammen und wischte sich über die Stirn, welche dabei einen Blutschmierer abbekam.
Die 18-jährige sah wieder auf und bemerkte, dass Aurora eine Träne über die Wange lief. Hatte sie so starke Schmerzen? Vorsichtig legte sie eine Hand auf Roras Stirn, welche leicht fiebrig war. Also stand Hel auf und holte aus dem Badezimmer einen feuchten Waschlappen, den sie der anderen auf die Stirn legen konnte. Außerdem legte sie die Blonde in die stabile Seitenlage und deckte sie vorsichtig zu, bevor sie dann aus dem Zimmer schlurfte, um sich im Bad fertig zu machen.
Umgezogen machte sie sich auf den Weg ins Wohnzimmer, wo sie auf ihren Bruder warten wollte, um ihm die Situation mitzuteilen wenn er nach Hause kam. Jedoch war es wohl keine gute Idee sich hinzulegen, denn kaum berührte ihr Kopf die Couch, war sie auch schon eingeschlafen.

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Di 10 Apr 2018 - 21:06

Als Rora erneut erwachte, herrschte um sie herum Dunkelheit. Nur eine Tür, hinter der wohl ein Flur entlang ging, erhellte einen schmalen Streifen an der Wand hinter ihr. Nicht rührend, versuchte die Blonde sich daran zu erinnern wo sie war. Es roch hier ganz anders als bei ihr Zuhause in ihrer Hütte. Es roch frisch und nach... nach... Es spielte doch keine Rolle! 
Langsam erinnerte sie sich wieder. Dieses Mädchen, Hel hatte sie irgendwo hingeschleppt, vermutlich ihr Zuhause und - Aurora fühlte mit ihrer Rechten Hand Sanft über ihre Wunde. Es Blutete nicht mehr! Doch es lag kein Verband auf der Wunde. Wie hatte das Mädchen es nur hingekriegt? 
Stöhnend richtete die Blonde sich auf, tastete erneut nach ihrer Wunde, mit der Angst sie würde erneut aufreisen. Doch nichts passierte. Erleichtert atmetete sie aus. 
Hel hatte ihr, ein Fremdes, vermutlich seltsam wirkendes Mädchen tatsächlich geholfen und sie versorgt und sie nicht ausgeliefert oder getötet oder... 

Genauso langsam wie sie sich aufgerichtet hatte, schob sie ihre Beine die Bettkante runter, dabei merkte sie das sie bis auf ihr Zerrissenes Shirt noch immer ganz Gekleidet war. Es fehlte nichts. Überrascht griff Rora wie aus Reflex zu ihrer Seite, dort wo sie normalerweise immer ihre Katana bereit hielt. Doch anstelle von kaltem Metal und einen aus feinster wolle ummantelten Griff, begrüßte das nichts ihre Hände. Alarmiert sprang die Blonde auf. WO waren ihre Katana?! 
Sie stürmte aus dem Zimmer, bereit das ganze Haus, welches riesiger war als sie sich vorgestellt hatte, auf den Kopf zu stellen, lief sie in einen großen Raum und traf auf eine Schlafende Figur. Hel. 
Sie kam ruckartig zum stehen und zog scharf die Luft ein. Nur weil sie kein Blut mehr verlor hieß es dennoch nicht das ihre Wunde auf magischer Weise geheilt war und sie hier einen Marathon Laufen konnte. 
Schleichend, legte Rora den rückwertsgang ein und huschte aus dem Zimmer um die Schlafende Schönheit nicht zu wecken. Sie wollte sicher nicht das das Mädchen sie schon wieder zu irgendetwas aufforderte, wie 'Setz dich. Du musst dich Ausruhen' und so weiter. Dafür war keine Zeit. 

Die Blonde steuerte auf die Küche zu als sich ihr Plötzlich ein Hindernis in den Weg stellte. Sie stolperte über eine angehobene Teppich kante, doch konnte sich diesmal noch rechtzeitig mit den Knien abfangen und vermied eine zweite Kollision mit dem Boden. 
"Scheiße", Fluchte das Mädchen und rappelte sich wieder auf. Dieses Haus war ein Alptraum.

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Mi 11 Apr 2018 - 20:17

Bumm. Kchr. Scheiße.
Das waren die Geräusche welche Hel unsanft aus ihrem ungeplanten Schlaf rissen. Sie sprang alarmiert auf, ihre Vigilanten Sinne zum zerbersten gespannt. Das Geräusch kam eindeutig aus der Nähe der Küche. Hastig rannte die Braunhaarige dorthin und schnappte sich auf dem Weg den nächstbesten Gegenstand den sie zu greifen bekam. Was in diesem Fall ein Briefbeschwerer in der Form eines dicken Buddhas war. Als sie jedoch vor der Küche ankam, sah sie was das Geräusch verursacht hatte. Es war Rora, welche sich gegen den Türrahmen der Küche lehnte und leicht verzweifelt wirkte.
Hel ließ den Buddha sinken, den sie wohl ohne es zu wissen angehoben hatte, und seufzte erleichtert.
"Ach du bist es. Ich dachte schon hier wäre sonst wer.", meinte sie müde. "Warum bist du denn schon wieder auf den Beinen? Möchtest du nicht, dass deine Wunde heilt?"

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Mi 11 Apr 2018 - 20:39

Ihren Fuß haltend und leise Fluchend und sah genau das passieren, was nicht hätte passieren sollen. Hel war wach und stand mit einem ... Buddha hinter hier. 
Großartig, dachte sich die Blonde. Sie schaffte es einfach nicht hier wegzukommen!
Geschlagen und zugegeben Kraftlos, ließ sie sich an der Tür lehne entlang zu Boden sinken. 
Es flogen ihr so viele Gedanken durch den Kopf, doch machte sie sich nur über eines der Gedanken sorgen. 
Ob diese lange, eingehüllte Bohnenstange noch immer hinter ihr her war- oder war dieses Mädchen nicht doch seine Komplizin? Oder hatte Hel vielleicht die Polizei gerufen und sie warteten nur darauf das Rora ihre Deckung fallen ließ

"Wo sind wir hier?" fragte die Blonde das Mädchen was sich nun vor ihr auf die Knie gesetzt hat. Ihr Ton ließ keine andere Antwort zu, als die Exakte Umgebung in der sie sich grade fand.

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Mi 11 Apr 2018 - 21:17

Die Blonde hatte sich anscheinend kräftig den Fuß irgendwo gestoßen, dachte Hel als sie sah wie Rora sich diesen rieb. Jedoch sagte ihr Gegenüber erst einmal nichts, als Hel sie ein bisschen löcherte. Stattdessen ließ sich kraftlos am Türrahmen herunter sinken und sah nachdenklich vor sich hin. Man konnte förmlich spüren wie es in ihrem Kopf arbeitete und Hel wollte sie dabei nicht unterbrechen. Also kniete sie sich nur vor ihr hin und wartete ab bis die Ältere soweit war etwas zu sagen.

"Wo sind wir hier?", diese Frage ließ die Braunhaarige stutzen, bis ihr einfiel, dass Aurora natürlich nicht wissen konnte wo sie waren. Sie war ja während des Transports bewusstlos gewesen.
"Wir sind bei mir Zuhause. Ich musste dich ja irgendwo hin bringen, wo ich dich versorgen kann. Konnte dich ja schlecht in der Einfahrt von irgend so einem Typen liegen lassen, der noch die Polizei ruft. Da hättest du einiges erklären müssen.", erklärte Hel ruhig.
"Du musst deine Wunde übrigens morgen wirklich versorgen lassen. Das was ich machen konnte ist nur temporär.", fügte sie dann noch hinzu und setzte sich anständig auf den Boden, da das Knien langsam unangenehm wurde.

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Fr 13 Apr 2018 - 18:25

Bei ihr Zuhause. Rora nickte leicht und behielt den Blick zum Boden gerichtet. Also mussten sie irgendwo in den Wohngebieten der Reichen sein. Ihr Verfolger würde wohl kaum hier nach ihr suchen oder? Er war schlau genug um festgestellt zu haben das sie nicht zur Reichen Population der Stadt gehört... Oder? 
Doch dies war noch immer kein Grund sich jetzt zu Entspannen. Die blonde würde sich erst Entspannen wenn sie in ihrer Hütte war. 
Hel fügte noch hinzu das die kleinere sich versorgen lassen musste und das war nicht das ertse mal das sie das sagte.

Rora schnaubte amüsiert über die Naivität des anderen Mädchen. Keiner würde in ein Öffentliches Krankenhaus gehen nachdem sie jemanden Getötet haben und schon gar nicht wenn jemand hinter einem her war. 
"Süß" Kommentierte sie. "Und am besten trete ich noch dem Zeugenschutz bei, damit mich niemand mehr jagt" fügte sie sarkastisch hinzu.

Rora konnte nicht recht sagen ob das Mädchen wirklich keine Ahnung davon hatte wie diese Sachen liefen oder nicht. Aber vermutlich war sie auch nur ein Reiches Mädel das sich um diese dinge nicht kümmern musste. So oder so Rora würde sich niemals in einem Öffentliche  Krankenhaus behandeln lassen. Sie besaß nicht mal genügend Geld um in das "Krankenhaus" was in Wahrheit nur ein kleines Haus war wo sich die Ärmere Bevölkerung zusammenflicken lassen konnte, ohne professionelle Hilfe oder Medizin und sie würde sich von niemanden angrabschen lassen.

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Fr 13 Apr 2018 - 19:35

Roras Gedanken schienen zu rasen, als Hel meinte, sie sei bei ihr Zuhause. Ob sie das gut oder schlecht fand, konnte die Braunhaarige jedoch nicht deuten. Aber da sie nicht panisch aufsprang und den Ausgang suchte, konnte es ja nicht all zu schlimm sein.

Die Reaktion der Blonden auf Hels Rat, ließ sie jedoch hart werden. Ihre Gesichtszüge wurden angespannt und das sonst freundliche Glänzen in Hels Augen ging verloren. Es gab nichts, was die 18-jährige weniger leiden konnte, als wenn man sie nicht für voll nahm. Während sie ruckartig aufstand und sich auf den Weg in die Küche machte meinte sie nur: "Ich bin es nicht, die dann womöglich verblutet, wenn sich das Spray wieder komplett aufgelöst hat."
Hel wusste sehr wohl, dass es nicht einfach war Hilfe zu bekommen, wenn man kein Geld hatte oder jemand einen verfolgte. Es gab oft genug Nächte in denen Oz oder sie mit einer schweren Verletzung nach Hause kamen, die sie nicht bei einem normalen Arzt behandeln lassen konnten. Sie war sich sehr wohl bewusst, dass sie in der glücklichen Lage war, in der man jemanden bezahlen konnte, der sie still schweigend wieder zusammen flickte. Aber nachdem sie der Blonden gerade wahrscheinlich das Leben gerettet hatte, konnte sie wenigstens ein wenig dankbar sein.

In der Küche angekommen öffnete Hel den Kühlschrank zog eine Flasche Wasser heraus, welche sie öffnete und direkt daraus trank, bevor sie sie auf der Anrichte abstellte. Sie lehnte sich gegen die Theke und wartete darauf, ob Rora ihr folgen würde.
"Ich bin nicht blöd, weißt du? Es mag nicht einfach sein, aber immer noch besser, als daran abzukratzen.", sagte sie in die leere Küche hinein. Ob die Blonde darauf antwortete blieb ihr überlassen.

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Fr 13 Apr 2018 - 23:01

Hels Reaktion war nun nicht das was die Blonde erwartet hatte. Ihre Gesichtszüge spannten sich an die Größere lief in die Küche während sie ihr kalt gestand, das nicht sie sondern Rora vermutlich verbluten würde, würden die Effekte des Spray nicht mehr wirken.
Hatte die Blonde das Mädchen womöglich falsch verurteilt? Vermutlich, sie war nicht die beste darin Gesichter und Körpersprache zu deuten, weder konnte sie Intentionen und Emotionen deuten. 

In der Küche hörte sie wie etwas aufgemacht wurde, gefolgt von einem langen zischen. Wahrscheinlich eine Flache die Geöffnet wurde. 

Der letzte Satz überraschte Rora dann doch und sie wusste nicht so recht was sie drauf Antworten sollte. Die Braunhaarige hatte schon recht, es war besser als Abzukratzen, doch sie konnte einfach nicht in einem Krankenhaus nach Hilfe bitte, das hatte sie nie nötig gehabt und brauch es jetzt auch nicht. Ein wenig widerwillig stand sie auf, hielt sich ihre Wunde, in sorge sie könnte sich öffnen und stellte sich in den Türrahmen der Küche. 
Eher unbewusst, da sie nun die Zeit dafür hatte, schaute sie sich Hel richtig an. Wer weiß was aus beiden hätte werden können wenn sie sich anders Kennengelernt hätten... 

Seufzend nahm sie den Blick dem Mädchen und schaute zu Boden. 
"Hast du ein wenig verband?", fragte die Blonde mit leiser Stimme, ihre Tonlage auch deutlich weicher als vor ein paar Minuten. Rora mochte ein Herz aus Stein haben und keine Ahnung wie man sich in der Gesellschaft verhält oder wie man außerhalb ihrer Vigilanten Gestalt Kontakte knüpfte, doch wusste sie wenn sie was flasches getan hatte. Auch wenn dies kaum vorkam da sie ein Einsamer Mensch war, der Gelegentlich mal one night stands mit irgendwelchen Frauen, von denen sie meistens keine Ahnung hatten wie sie überhaupt hießen. 

"Ich weiß wie ich die Blutung stoppen kann" fügte sie noch hinzu.

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Sa 14 Apr 2018 - 14:14

Es folgte eine lange Stille, die Hel schon denken ließ, dass Rora gar nicht mehr antworten würde und sie bereute es etwas so hart gewesen zu sein. Die Blonde konnte ja nicht wissen, dass Hel es sich des Öfteren anhören musste, dass sie ja noch "ein Kind sei", nur weil sie eben jünger aussah als sie war.
Seufzend fuhr sie sich über das Gesicht, als sie hörte dass die Blonde anscheinend aufstand und sich zu ihr in die Küche stellte.

Eine Entschuldigung hörte Hel zwar nicht, aber Auroras Frage war vorsichtig und mit sanfterem Ton gestellt, weshalb Hel ihren Blick auf sie richtete und sie freundlich anlächelte. Nicht jeder war gut darin sich zu entschuldigen und Hel tat es ja auch leid, dass sie so krass geantwortet hatte.
"Ja, ich habe Verbandszeug und es tut mir leid, dass ich so wütend geworden bin. Ich werde nur oft genug nicht für voll genommen.", erklärte sich die Braunhaarige und stieß sich von der Theke ab.
Sie lief an der Blonden vorbei, als diese meinte, sie könne die Blutung alleine stoppen.
"Okay, wenn du das kannst, dann vertraue ich dir. Komm mit.", sie bedeutete ihr mit der Hand, ihr zu folgen. Zusammen machten sie sich auf den Weg ins Badezimmer, wo ein großer Medizinschrank stand. Diesen öffnete die 18-jährige und holte einiges an Verbandszeug heraus und drehte sich zu Rora um.
"Brauchst du noch etwas spezielles, oder reicht das?", fragte sie und hielt alles hoch, was sie sich geschnappt hatte.

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Do 26 Apr 2018 - 19:08

Nach dem Rora ihr sagte, das sie sich selber verarzten könne wenn sie nur die richtigen Materialien hatte, lächelte Hel sie wieder an und entschuldigte sich bei der Blonden. Sie erklärte, das sie öfters nicht für Voll genommen wurde, das konnte Rora doch irgendwie Nachvollziehen. Auch sie wurde öfters Unterschätzt, aber das Regelte sie in dem sie den Leuten, meistens den Männern einfach ein paar löcher in der Körper stach.
Rora folgte der Braunhaarige ins Badezimmer und wartete bis Hel ihr alles mögliche an Verbandszeug vor die Nase hielt und sie fragte ob sie noch was anderes brauchte.
Die Ältere der beiden schüttelte den Kopf und nahm das Mädchen vorsichtig die Sachen ab und breitete sie auf einer der kleineren Komöden aus, und sich dann ihrer mit Blut getränkten Uniform zu entledigen. Das Hel da stand, kümmerte sie im Moment nicht, es war ja nicht so das Hel sie jetzt zum ersten mal so gesehen hatte.
Sie nahm sich eins der Verbände und begann es fest um ihre noch geschlossene Wunde zu wickeln. Sie wiederholte dies ein paar mal bis sie davon Überzeugt war das es ausreichen würde.


„Danke“, flüsterte Rora ohne Hel dabei anzusehen und zog sich die Uniform wieder über.
Dann räusperte sie sich. „Ich“, begann sie, „Sollte jetzt gehen.“

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   So 29 Apr 2018 - 21:27

Ihre Frage, ob Rora noch etwas anderes brauchte, verneinte die Blonde und machte sich direkt ans Werk. Ohne groß darüber nachzudenken zog sie sich die blutige Uniform aus und stand quasi nur in Unterwäsche vor Hel. Die 18-jährige wurde rot bis an den Haaransatz und drehte sich prompt um, so dass sie der Anderen den Rücken zudrehte. Es war ja nicht so, dass sie Aurora noch nicht ohne Oberteil gesehen hatte, aber da hatte sich die Blonde nicht so ohne nachzudenken entblößt, sondern Hel hatte es gemacht um sie zu verarzten.
'Verdammt Hel, reiß dich mal zusammen.', rief sie sich selbst zur Ordnung und atmete einmal tief durch. Dann meldete sich Rora auch schon zu Wort, dass sie fertig war. Also drehte sich Hel wieder um und sah gerade, wie sie sich wieder die blutige Uniform überzog. Jedoch meinte die Ältere dann, dass sie jetzt gehen sollte und Hel sah sie verwirrt an, bis ihr Gehirn registrierte, was das zu bedeuten hatte.
"Gehen? Und dieser Typ der hinter dir her ist? Wer ist das überhaupt?", schoss es aus ihr heraus, bevor sie realisierte, dass sie leicht verzweifelt klang. Sie wollte nicht, dass Rora jetzt schon ging und das verwirrte sie ein wenig. Sie hatte sie doch erst getroffen.
"Lass mich dir zumindest etwas sauberes zum anziehen geben.", schlug die Braunhaarige mit Nachdruck vor.

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   So 29 Apr 2018 - 22:50

Ein wenig verwirrt darüber das sich die Braunhaarige so plötzlich umdrehte sobald sich die Blonde auszog. Aber sie achtete nicht weiter darauf.


Das Hel sie nicht so einfach gehen lassen würde, hatte Aurora erwartet, aber die Verzweiflung in ihrer Stimme nicht. Sie fragte was mit dem Typen sei und Rora wusste nicht so recht wie sie Antworten sollte ohne das Mädchen zu verschrecken.
Wie sollte sie Hel erklären das er ein Selbsternannter Gesetzeshüter war und sie eine Kriminelle, eine Mörderin mit einer nicht so unschuldigen Macke. Sie würde doch sofort die echten Gesetzeshüter rufen.
„Er...“ begann sie. „Er- Ich habe etwas gesehen, das ich nicht sollte“, log die Blonde. Doch sobald sie diese Worte ausgesprochen hatte, ließ es ihr einen Unangenehmen Nachgeschmack.
„Deswegen will er mich zur Strecke bringen“
Es fühlte sich so falsch an das Mädchen vor ihr anzulügen, aber wieso? Würde Hel die Wahrheit erfahren dann... Nein. Lügen war die einzige Chance, die sie heil (mehr oder weniger) nach Hause brachte – und eventuell die einzige Chance das sie das Mädchen wieder sehen konnte...moment, was? - und doch konnte Aurora sie nicht ansehen nachdem sie ihr diese Lüge aufgezwungen hatte. Was war nur los mit ihr?!
Doch bevor die Blonde nun das Haus verlassen durfte, bestand Hel darauf ihr noch saubere Kleidung zu geben. Rora schüttelte ihren Kopf.
„Es ist dunkel, mich wird keiner sehen wenn ich mit diesen Klamotten gehe“, versuchte Rora ihr Angebot abzulehnen, aber Hel stellte sich ihr Sturr in den Weg.
Seufzend gab die Italienerin auf. „Okay“, murmelte sie und folgte der, ein wenig größeren, in ihr Zimmer.

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Mo 30 Apr 2018 - 16:51

Es schien Aurora nicht so einfach zu fallen, Hel zu erzählen, was denn passiert war. Danach konnte die Andere ihr auch nicht mehr in die Augen sehen, weshalb Hel etwas stutzig wurde. Ob sie ihr wirklich komplett die Wahrheit sagte? Aber die Braunhaarige schob den Gedanken wieder zur Seite. Immerhin war die Blonde vor ihr verletzt, da war es egal wenn sie jetzt nicht komplett die Wahrheit sagte.
"Dann solltest du erst recht nicht raus. Er könnte immerhin noch hier im Viertel sein.", meinte Hel skeptisch.
Wie sich Hel schon dachte, war ihr Gegenüber auch nicht so begeistert von der Idee, dass sie ihr neue Klamotten gab. Aber sie ließ sich dann doch überreden und die 18-jährige nickte zufrieden.
"Komm fix mit.", meinte sie und führte sie in ihr Schlafzimmer, wo sie direkt ihren Kleiderschrank öffnete. Hel zog ein dunkles Shirt, eine rote Kaputzenjacke und eine Jogginghose heraus, welche ihr selbst ein wenig zu kurz war und Rora so passen sollte. Sie drehte sich wieder um und meinte leicht verlegen: "Ähm... du kannst dich hier schnell umziehen. Ich warte solange draußen."
Sie drückte ihr die Sachen in die Hand und huschte dann schnell aus dem Raum. Nachdem sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, lehnte sie sich gegen die Tür und seufzte einmal tief.
Plötzlich schoss Hel durch den Kopf, dass sie ja vorhin aus Spaß gesagt hatte, dass Rora nur sagen solle, wenn sie mit ihr ausgehen wolle. Sollte Hel sie vielleicht wirklich nach einem Date fragen? Oder war das lächerlich?
Mehr Zeit nachzudenken hatte sie dann doch nicht, da sich die Tür wieder öffnete und Aurora wieder vor ihr stand.
"Möchtest du vielleicht wirklich mit mir ausgehen?", schoss es aus ihr heraus, bevor sie groß darüber nachdenken konnte.

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Aurora Di Leo

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Mo 30 Apr 2018 - 17:55

Ob Hel gemerkt hatte, dass sie log, konnte Rora nicht so ganz sagen. Aber es war ja nicht wichtig. Hel würde sowieso nie teil ihres Lebens werden. Niemand war teil ihres Lebens. Die meisten Menschen hielten abstand von ihr, eine Mörderin und sie würden es sowieso nicht verstehen. Keiner würde das. Nicht einmal Hel.
Die Braunhaarige kramte in ihrem Schrank herum und Rora stand, sich umschauend im Raum hinter ihr. Dieses Zimmer war so groß wie ihre ganze Hütte. Sie wollte gar nicht wissen wie groß das ganze Haus war. Überall im Zimmer hingen Bilder und Zeichnung und alles war Ordentlich. Nichts außergewöhnliches. Dann entdeckte die Blonde ein eingerahmtes Bild auf einem Schreibtisch. Hel war darauf zu sehen und ein Junge, viel größer als sie. War er mit ihr Verwand oder ein Freund? Vielleicht auch ihr Freund? Nein nein, dass konnte nicht sein, dafür sahen sie sich viel zu ähnlich. Hinter den beiden stand ein Älterer Herr, der Rora sehr bekannt vorkam. War das nicht, Ferreira? Einer der größten Unternehmer? Das hieß... Hel war seine Enkelin? Jetzt war ihr klar, warum das Mädchen auf dem Ball der Sounthill war.
Hel drehte sich nachdem sie etwas ausgesucht hatte wieder zu der kleineren um und überreichte ihr einen kleinen Haufen Kleidung, bevor sie ihr Anbot sich hier umzuziehen und dann aus dem Zimmer verschwand.
Rora sah sich die Sachen an, welche ihr die Braunhaarige in die Hände gedrückt hatte und war eigentlich erleichtert sich endlich aus dieser engen Kellner Uniform befreien zu können und in etwas viel gemütlicherem zu schlüpfen.
Also wechselte sie die Kleidung so schnell sie es in ihrem Schmerzenden Körper schaffte. Mit der Blutigen Uniform unter ihrem Ellebogen geklemmt, öffnete sie die Zimmer Tür, doch ehe sie etwas sagen konnte, fragte Hel, die vor der Tür stand, plötzlich ob Rora nicht wirklich mit ihr ausgehen wolle.
W-wo kam das denn jetzt her. Perplex schaute Rora das Mädchen vor sich an. Einen Moment lang starrte sie Hel nur an bis sie endlich zu einer Antwort ansetzte.
„Das willst du nicht, glaub mir“, sagte sie leise und senkte den Kopf, mit einem leicht Traurigen Gesichts Ausdruck und schob sich an das Braunhaarige Mädchen vorbei und nährte sich dem Ausgang.
„Nicht das ich dich nicht attraktiv finde“, sagte sie und öffnete die Tür. „Aber jemand wie ich sollte alleine sein“ , fügte sie noch hinzu. Manche würden es wohl als traurig ansehen, aber es wahr die Wahrheit.

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Hel Ferreira

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BeitragThema: Re: Helmut-Suggimori-Straße 13: Ferreira - Alfredo, Oz & Hel   Mi 2 Mai 2018 - 18:50

Rora starrte sie verständlicherweise verwirrt an, als Hel einfach so mit ihrer Frage herausplatzte. Man konnte es ihr auch nicht verübeln, immerhin wirkte es sogar auf die Braunhaarige selbst dämlich, was sie da getan hatte. Was hatte sie sich nur gedacht, beziehungsweise nicht gedacht?
Hel überlegte gerade, ob sie nicht wieder zurückrudern sollte, als Aurora ihr das auch schon abnahm. Sie lehnte leise, aber bestimmt ab und schob sich dann der Jüngeren vorbei um in Richtung Ausgang zu gehen.
"W-was?", fragte Hel und folgte ihr schnell. Damit würde sie sich jetzt nicht zufrieden geben. Vor allem nachdem sie meinte jemand wie Rora sollte alleine sein. Wie kam sie denn auf so etwas?
"Wer sagt denn, dass jemand wie du alleine sein sollte? Niemand hat es verdient alleine zu sein, wenn man es nicht freiwillig möchte.", warf sie ein und stellte sich der Blonden vor der Tür noch einmal in den Weg.
"Ich würde wirklich gerne mit dir ausgehen. Übermorgen? Um sieben? Triff mich einfach am Brunnen in der Innenstadt. Wenn du nicht kommst ist es auch okay, aber ich werde auf jeden Fall da sein.", mit diesen Worten trat sie aus Auroras Weg und die Blonde machte sich auch direkt daran die Tür zu öffnen und nach draußen zu verschwinden. Kaum hatte Hel geblinzelt, war sie auch schon mit der Dunkelheit verschmolzen.

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