Ein Rollenspiel über selbst erfundene Superhelden und Superschurken. Ohne übernatürliche Fähigkeiten, aber mit Science-Fiction.
 
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 Der Grenzzaun

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BeitragThema: Der Grenzzaun   Do 25 Jun 2015 - 21:03


Diese Mischung aus Zaun und Mauer stellt die Grenze ziwschen den Bereichen der Armen und der Reichen dar. Hier treiben sich häufig Prostituierte herum (besonders auf der Seite der Armen), um einen hochgestellten Kunden zu ergattern. Es gibt mehrere Tore, durch die man den jeweils anderen bereich gelangen kann, jedoch muss man sich an diesen Ausweisen und vorlegen, dass man die Berechtigung hat, das Gebiet zu betreten. Reiche kommen einfach in das Gebiet der Armen, diese müssen sich widerrum jedoch ausweisen, um in den Bereich der Reichen zu kommen.
Allerdings gibt es im Zaun an einigen bestimmten Stellen schlupflöcher oder versteckt gelegene Durchgänge. Leute, die von ihnen wissen können sich so einfach Zutritt verschaffen. Ein von Vigilanten gern genutzter Service.

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Jaspis Pleiades

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Do 10 März 2016 - 23:01

---> Jaspis und Elains Wohnung


Leichtfüßig stieß Breath sich von der Kante des hohen Gebäudes ab, ließ sich ein zwei Meter fallen, ehe er seinen Haken aus dem Ärmel schießen ließ und sich an der Kante einer Fensterbank abfing. Unter ihm waren immer noch gut zwei Meter nichts und dann das harte, unnachgiebige Pflaster der Straße, was aus ihm einen blutigen Brei mit Metallstäben gemacht hätte - aber es machte ihm herzlich wenig aus. Er ließ sich ein wenig vor und zurück schwingen, bis er mit dem Fuß die Bank des nächsten Fensters zu fassen bekam, sich darauf stellte, sich mit dem zweiten Haken an einem Loch in der Häuserwand sicherte und den ersten Arm fallen ließ. Den letzten Meter zur Straße überwand er durch einen kleinen Sprung, kam sicher auf und grinste das Hochhaus, von welchem er hinabgesprungen war, hinauf. Nicht, dass jemand sein Grinsen sehen konnte - Tuch und Brille machten eine hervorragende Arbeit, seine Identität zu verschleiern, sodass er es fast bedauerte, dass er seine Haare temporär komplett schwarz färben hatte müssen. Mit einem leisen Pfeifen ließ er die Haken wieder in seine Ärmel schnappen, schloss den Klettverschluss an ihnen, ließ seine Hände in die Taschen wandern und schlenderte gemütlich die Straße hinunter.
Oh, nicht, dass er unaufmerksam gewesen wäre. Gerade hier am Grenzzaun, auch auf der Reichenseite, musste man besonders auf Verbrecher achten - selbst wenn er relativ gut bewacht war, dann doch nur an den Toren - zwischen ihnen gab es kaum Polizei. Ein Umstand, den Jaspis gerne geändert hätte, wenn er noch im Dienst gewesen wäre - aber man konnte daran wohl nix ändern. Was wiederum nicht hieß, dass Breath daran nichts ändern konnte... schließlich tat er das auch gerade und die Hilfspolizisten an den Toren waren oft dankbar, wenn er ihnen jemanden ablieferte, da es ihren Alltag wenigstens etwas halbwegs interessant gestaltete. Nur irgendwie war es heute Abend ruhig... beinahe zu ruhig. Fast schon verdächtig mochte man meinen, aber dann musste er doch lachen. Er wurde ja schon paranoid.

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Matthew Wyler

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Fr 11 März 2016 - 10:43

(First Post)

Elegant stolzierte der glamouröse NightRyder durch die Nacht. Mit einem grazilen Schritt nach dem Anderen wanderte er die Straße entlang, wobei seine perfekten Beine wunderbar betont wurden. Immer wieder warf er einen abwertenden Blick hinüber zu der Seite der Armen. 'Armselige Kreaturen, die dort im Dreck leben...' Wenn es nach Matthew ging, war jeder andere schlechter als er, immerhin war er doch der größte und hellste Star dieses Landes. Und um das sicher zu stellen, begab er sich auf diesen Rundgang. Er wollte die Arbeit seiner Männer kontrollieren und vielleicht sogar den einen oder anderen Vigilanten aufschnappen. Sein Wagen stand ein paar Straßen weiter schon in einer Gasse bereit und wurde von zwei Männern bewacht. Sein Blick fiel bald wieder auf den Grenzzaun - nicht, weil er die anderen Bürger kritisieren wollte, sondern weil ihm etwas schönes auffiel. Ein Teil des Zauns wurde mit Postern zugeklebt, auf denen man sein wunderschönes Gesicht erkennen konnte. "Der wunderbare NightRyder! Schaltet unbedingt ein!" und noch viel mehr stand dort geschrieben, was den Superstar-Terroristen mit Freude erfüllte. Nichts mochte der selbstverliebte Mann mehr, als sich selber zu bewundern. Jedoch blieb NightRyder nicht lange Zeit, sein Ego zu polieren. Ein paar Geräusche in der Ferne zogen seine Aufmerksamkeit an und er sah, wie sich eine Person von den Häusern fallen ließ. Allerdings schien es sich nicht um eine normale Person zu handeln, denn so jemand würde sich sicherlich nicht mit diesen eigenartigen Haken herumhangeln. Neugierig ging NightRyder in Deckung und beobachtete die andere Person. Irgendwie kam sie ihm bekannt vor... Bis es dem Star klar wurde. 'Ich habe ihn gesehen... Er ist einer von ihnen... Jemand, der mir das Spotlight klaut!' Als jemand, der sich sehr um seine Berühmtheit kümmert, checkt Matthew sehr intensiv seine Konkurrenz aus, um die einzelnen Vigilanten, die in den Medien auftauchen, gezielt ausschalten zu können. Und scheinbar hat er hier den nächsten gefunden. Langsam trat er aus dem Schatten hervor und gab sich zu erkennen. "Na, wen haben wir denn da?", fragte der Terrorist spöttisch. "Der wändekletternde Gecko...", spottete er weiter, ehe er den Kopf schüttelt. "Diese Medien sind echt unbrauchbar, nicht wahr?", witzelte er, ehe sein Ausdruck wieder ernster wurde. "Gut, dass ich dich finde, Breath... Ich denke, es gibt ein paar Dinge, die ich mit dir klären muss.", meinte er mit einem charmanten Lächeln auf den Lippen. Es war immer interessant, diese Vigilanten in echt zu treffen. Im Fernsehen konnte man einiges über sie erfahren, aber ob sie wirklich so großartig waren, wie man stets erzählte, war eine andere Frage.

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Jaspis Pleiades

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Fr 11 März 2016 - 11:20

Tja, da hatte Breath sich wohl geirrt - war wohl nicht ganz so ruhig, wie er gedacht hatte. Wäre ja auch zu einfach gewesen (andererseits, wo blieb da schon der Spaß?). Ein pink-schwarz gekleideter Mann trat aus dem Schatten der Gasse, an welcher der buntschwarze Vigilant gerade vorbeischreiten wollte und begrüßte ihn - mit einem gewissen Spott in der Stimme, was ihn dazu brachte, stehen zu bleiben und ihn zu mustern. "Kennen wir uns?", fragte er, die Stimme wie immer ein wenig zu leise und dumpf hinter dem Tuch hervorklingend, und zog die Augenbrauen leicht zusammen. Das Gesicht kam ihm irgendwie bekannt vor, aber er konnte es nicht sofort einem Namen zuordnen. Er runzelte die Stirn, kratzte sich kurz an der Schläfe, seinen Blick fest auf seinen Gegenüber gerichtet und somit auch nicht die grellen Poster bemerkend, die auf der Seite des Zaunes überall angeklebt waren (zumal er durch die getönte Brille nun auch ein leicht eingeschränktes Gesichtsfeld hatte). Hatte er den Mann schon einmal hinter Gitter gebracht? Nein, an so einen auffälligen Vigilanten würde er sich erinnern. Sah eigentlich ganz nett soweit aus, auch wenn ihm dieses ganze Rosa viel zu auffällig gewesen wäre - dass seine Schuppen nur in einem dunklen Regenbogen glänzten und nicht in der vollen bunten Pracht erstrahlten, war auch einzig und allein dem Umstand verschuldet, dass er in der Dunkelheit damit viel zu sehr aufgefallen wäre. Beinahe ein wenig erheitert musste er über den Kommentar lachen, wie unfähig die Medien doch seien, dass sie seinen Namen nicht einmal vernünftig hinbekamen, und er zog die Schultern hoch. "Mir soll es gleich sein, wie sie mich nennen, so lange sie meine Taten richtig darstellen." Oh, nicht dass sie das immer zwangsweise taten - wie oft hatte er schon lesen müssen: 'Auch wenn er Gutes tut, ist dieser Gecko kein Held. Er ist ein Verbrecher, wie jeder andere Vigilant. Unterstützen Sie ihn nicht in seinem Tun. Melden Sie ihn bei der Polizei, wenn Sie ihn sehen.' Nicht, dass das bisher wirklich etwas gebracht hatte... aber na ja, back to topic. Sein Lachen verschwand ebenso schnell wie der erheiterte Gesichtsausdruck seines Gegenübers, dennoch blieb er freundlich. "So? Wie kann ich helfen?", fragte er mit zusammengeschobenen Augenbrauen nach, sich immer noch nicht ganz sicher, wen er vor sich hatte. Irgendwie kam der Typ ihm bekannt vor, aber er war sich nicht sicher... hatte er nicht etwas in der Zeitung gelesen? Angriffe auf Vigilanten...? "Ah... Moment... Du bist einer dieser Terroristen, nicht?" Beinahe unmerklich versteifte sich seine Körperhaltung, wurde kampfbereiter. Anscheinend würde es doch ein ganz spannender Abend werden.

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Fr 11 März 2016 - 14:08

Jetzt, wo dieser Mann direkt vor ihm stand, konnte sich NightRyder direkt ein besseres Bild von ihm machen. Den Spitznamen Gecko hatte er sich sicherlich verdient, mit diesen ganzen Schuppenmustern und der reptilienartigen Brille. Warum diese ganzen Vigilanten freiwillig in diesen zusammengeschusterten, stillosen Kostümen herumliefen, war dem Star ein Rätsel. Warum versuchten sie nicht wenigstens, gut auszusehen, so wie er es schon lange gemeistert hatte? Immerhin musste er es diesem Breath lassen, dass er ein konstantes Thema hatte. Dennoch wunderte er sich, warum sich die Medien für diese Echse interessierten. Bei seiner Anmerkung über die Medien blieb ihm nicht viel mehr übrig, als kurz aufzulachen und den Kopf zu schütteln. Würde jemand seinen Namen verfälschen, wäre er nicht so gnädig. Als der Mann ihn dann aber tatsächlich einen Terroristen nannte, legte er schauspielerisch geschockt die Hand vor den Mund und sah ihn mit großen Augen an. "Aber Darling, ich bitte dich... Das ist aber nicht nett, jemanden so zu nennen.", antwortete er und grinste hinter der vorgehaltenen Hand. "Ich bezeichne mich lieber als... Künstler, als jemand mit Stil, Glitz und Glamour.", erklärte sich der gutaussehende Mann, worauf ein eleganter Haarschwung folgte. "Keine Sorge, ich kenne dich. Ich kenne viele Leute wie dich, Schätzchen. Glanzlose Möchtegernhelden, die sich ins Fernsehen und auf die Titelseiten der Zeitungen schleichen und dort nichts zu suchen haben.", erklärte er und ging mit einem gespielten freundlichen Lächeln langsam auf den Mann zu.

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Fr 11 März 2016 - 15:05

Breath spürte den Blick des Mannes auf seinen Schuppen, dieses abfällige, arrogante Mustern, mit dem er sein Outfit betrachtete. Gut, es war nicht unbedingt so glamourös und auffällig wie das seines Gegenübers, aber es erfüllte seinen Zweck und sah so schlecht nun auch wieder nicht aus. Nach wie vor versuchte er, auf den Decknamen des Terroristen vor sich zu kommen - er hatte ihn doch schon einmal gesehen! In den Nachrichten, in der Zeitung, irgendwo. Er war schließlich nicht so einer, der sein Auftreten versteckte, nicht so wie beispielsweise TOD, den bisher niemand angesehen hatte, ohne danach seine Gliedmaßen und seinen Kopf zu verlieren - wenn überhaupt irgendetwas von ihnen übrig blieb. Und dennoch kam ihm der verdammte Name einfach nicht in den Sinn, egal, wie sehr er sich anstrengte. Während er seinen Blick weiter auf dem Mann fixiert ließ, legte er - scheinbar nachdenklich - eine Hand an sein Ohr; in Wahrheit jedoch prüfte er nur, ob das Bluetooth-Ding eingeschaltet war, ob er Elain (oder L, wie er sie in seinem Job einfach nannte) eventuell erreichen könnte - aber er vernahm kein Signal, sie schien also beschäftigt zu sein. Fantastisch. Innerlich seufzte er ein wenig, aber jetzt gerade konnte er so oder so nicht mit ihr sprechen, musste das ganze wohl alleine regeln. "Nett?", wiederholte er mit hochgezogenen Augenbrauen, beinahe spöttisch. "Man kann Terroristen ja auch wohl kaum als 'nett' bezeichnen, oder?" Beinahe hätte er laut aufgelacht. Ein Künstler also, quasi ein 'Star'? Das erklärte jedenfalls sein merkwürdig exzentrisches Auftreten (okay, er war der Letzte, der über Exzentrik urteilen sollte, aber das musste sein Gegenüber ja nicht wissen). Sein Kopf legte sich leicht schief. "Dann sind wir wohl leider nicht ganz gleichauf; mir ist Dein Name nämlich unglücklicher Weise entfallen." Und die Überraschungen hörten nicht auf. Glanzloser Möchtegernheld, der die Aufmerksamkeit nicht verdient hatte? Langsam löste er die Klettverschlüsse an seinen Ärmeln, bereit, die Haken jederzeit aus seinem Exoskelett schnappen zu lassen; er konnte sie bei diesem Kampf unter Garantie gebrauchen. "Machst Du dir Sorgen, dass ich Dir das Rampenlicht stehle? Keine Sorge, darauf lege ich keinen Wert." Wenn er darauf Wert gelegt hätte, hätte er sich natürlich jederzeit in Szene setzen können - schließlich war er auch so schon kleiner Künstler. Aber er wollte es nicht. Hatte es nie gewollt. Mal abgesehen davon, dass ihn dann die Polizei schneller gefunden hätte, als ihm lieb gewesen wäre. "Mein Job ist es lediglich, die Stadt vor Leuten wie Dir sicher zu machen, mon chéri.", stieg er auf das Schätzchen-Spitznamen-Spiel ein, während er beinahe unmerklich einen kleinen Schritt rückwärts machte und seinen Gegenüber musterte, nach eventuellen Waffen absuchte, bereit, jede Sekunde auf einen Angriff zu reagieren.

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Sa 12 März 2016 - 22:13

Finster grinsend beobachtete NightRyder den Mann vor sich, während er immer noch in seine Richtung stolzierte. Der Gecko wurde ihm langsam immer unsympathischer. Schien er doch tatsächlich auf die Bezeichnung 'Terrorist' zu bestehen, anstatt NightRyders Erklärung zu akzeptieren. Immerhin sah er sich selber nie als Terrorist, in seinen Augen tat er nichts schlimmes - Zumindest nichts, was schlimmer war, als das, was die anderen Vigilanten taten. Für ihn waren sie alle gleich, egal ob sie sich Defensoren oder Terroristen nannten. Ihn interessierte nur eins: Er wollte vor der Kamera sein. Dieser ganze "Anfang-vom-Ende"-Kram hätte ihn niemals interessiert, würde es nicht die Medien so überfluten. Da hatte er doch keine andere Wahl, als so zu handeln. Doch in diesem Moment war er nicht in Kampfesstimmung. Hier in dieser dunklen Straße hatte er doch überhaupt kein Publikum, dass er mit seiner Show aufheizen konnte. Viel lieber spielte er ein wenig weiter mit dem Mann herum und testete ihn aus. "Oh, Darling, deine Worte, sie verletzen meine Gefühle~", antwortete er dramatisch und strich sich durch sein prachtvolles, schwarzes Haar. "Welch eine Schande, Süßer. Oh, welches Pech für dich, dass bis zu diesem Zeitpunkt die glamouröse Pracht des grandiosen NightRyder noch nicht dein Leben erhellte!" Seine überdramatischen Ausführungen unterstützte er mit einer eleganten Drehung, worauf er dem Jungen zuzwinkerte. "Es muss so miserabel gewesen sein, nicht wahr? Doch keine Sorge! Dein größter Star ist da~" Daraufhin tänzelte er wieder ein paar Schritte zurück, um etwas mehr Abstand zwischen die Beiden zu bringen. Ihm entging nicht, dass er sich kampfbereit machte. Immerhin hatte er Breath - so wie viele andere Vigilanten aus den Medien - sehr intensiv untersucht, so weit es ihm zumindest möglich war. "Ich muss zugeben, es gefällt mir durchaus nicht, dass die Welt dein Gesicht sieht, obwohl meins sie doch viel glücklicher machen könnte.", erzählte er und fing an, um Breath herumzuwandern und den Blick von ihm abzuwenden, um Unaufmerksamkeit zu schauspielern. "Leute wie mir? Autsch, jetzt fühle ich mich aber angegriffen. Ich wandere doch auch nicht umher mit dem Job, 'die Medien vor Möchtegernhelden wie dir zu retten'.",beschwerte er sich verspottend. "Willst du etwa, dass diese Stadt ihren letzten Funken verliert? Denk doch nur an meine ganzen Fans!", antwortete er voller Überzeugung und bereitete sich so gut wie möglich auf das vor, was folgen könnte.

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   So 13 März 2016 - 11:38

Das Grinsen, welches sich auf das Gesicht seines Gegenübers schlich, beunruhigte Breath zwar ein wenig, aber nach außen blieb er ganz ruhig, folgte ihm nur mit dem Blick, was man aber durch die Brille auch kaum beobachten konnte. Was wollte dieser Typ eigentlich von ihm? Bei seinen Worten, seiner Gestik, war der schwarzbunte Vigilant sich nicht sicher, ob er ihm drohen wollte... oder in Wahrheit versuchte, ihn anzumachen. Es war seltsam... und trug nicht gerade dazu bei, dass er sich besonders behaglich in dieser Situation fühlte. Aber - er hatte gelernt, diese unangenehmen Gefühle zu kontrollieren, sie nicht nach außen dringen zu lassen, ganz professionell zu bleiben und sich kein Stück beeindrucken zu lassen.
NightRyder - Moment, war das nicht dieser Terrorist, der gerne im Fernsehen seine grauslichen Taten zur Schau stellte? Und... hatte er es nicht vor allem auf Vigilanten abgesehen? Nicht gut. Ganz und gar nicht gut... zumindest nicht, wenn er sich Breath als nächstes Ziel auserkoren hatte, was gar nicht mal so abwegig war. Der junge Defensor war, obwohl er gerne im Schatten agierte, nicht gerade unbekannt... "Ah, doch, da klingelt was.", gab er zu und schob die Augenbrauen zusammen. Irgendwie ging es ihm glatt auf die Nerven, dieses Superstar-Getue. Der Mann war ein Verbrecher, der die Stadt ihrer dringend benötigten Helden beraubte. Wie viele seiner Defensoren-Kollegen hatte er wohl schon auf dem Gewissen? Irgendwie wurde ihm bei dem Gedanken leicht schlecht. "Keine Sorge, mein Leben läuft besser ohne Terroristen." Genau das war dieser NightRyder und er würde ihn ganz bestimmt keinen Star nennen. Er war ein Mörder, ein Verbrecher. Einer von denen, die Breath geschworen hatte, zu bekämpfen, selbst wenn die Polizei ihn nicht mehr wollte. "So? Tja, tut mir leid, ich hab nicht vor, mit meinem Tun aufzuhören, so lange Leute wie Du sich in dieser Stadt herumtreiben und Anderen schaden." Er zog die Schultern hoch und drehte sich leicht, um den Terroristen im Auge zu behalten. Es gefiel ihm gar nicht, dass der Kerl sich so um ihn herum bewegte. "Ach, tust Du nicht genau das? Vigilanten aufgreifen und ermorden, nur weil sie Dir die Show stehlen?", spöttelte er ein wenig. So langsam reichte es ihm mit diesem Gespräch - das hielt doch nur auf. "Ich glaube, die Stadt ist ohne Dich glatt besser dran, món chéri.", gab er zu und machte einen Schritt auf den Mann zu, noch genug Abstand wahrend, um im Falle eines Angriffs reagieren zu können. "Aber ich habe einen Vorschlag zur Güte für Dich, wie Du wieder auf die Titelseite kommst. 'NightRyder gefasst, Prozess läuft, lebenslange Haft'. Was hältst Du davon?", schlug er beinahe freundlich vor, machte eine beinahe einladende Handbewegung, wobei einer seiner Haken (leider etwas geräuschvoller, als es ihm lieb gewesen wäre) aus dem Ärmel schnappte. Nur für den Fall der Fälle, welcher normaler Weise spätestens nach diesem Satz auftreten sollte.

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Di 15 März 2016 - 20:07

Immer noch umkreiste er den Vigilanten und gestikulierte überdramatisch, während dieser tatsächlich nicht einsehen wollte, wie wichtig NightRyder doch für die Stadt war. Ständig lebten die Bewohner in Angst und Schrecken vor diesen Vigilanten. Ganz egal, wie sie sich nannten... Defensoren, Terroristen, oder irgendwelche Zwischendinger, sie alle sorgten für diesen Aufruhr. Den Menschen fehlte die Hoffnung, das Licht, irgendwas, um sie abzulenken, und hier trat NightRyder ein. War er es nicht, der die Herzen seiner Fans durch seine Shows mit Hoffnungen und Träumen erfüllte? Der in dieser düsteren Zeit hell am Himmel leuchtete? Diese Welt brauchte keine Helden, sie brauchte Stars! Und NightRyder war immerhin der Größte von allen! "Dann müssen halt ein paar Leute sterben... Das ist das Showbusiness, Darling!", rief er aus, während er um Breath herumwanderte. "Du scheinst diese Vigilanten doch auch loswerden zu wollen, nicht wahr? Arbeiten wir nicht beide für das selbe Ziel? Wir beide wollen diese Welt zu einem besseren, glamouröseren Ort machen!" Die klassische Wir-sind-nicht-so-verschieden-Rede des Bösewichts, sie war immer wieder aktiv. Ob sich Breath auch so beeinflussen ließe? Doch die aktuelle Lage war ziemlich eindeutig. "Doch ich schätze, es kann nur einen geben, der das glänzende Licht bringt... Und ich weiß, dass ich nicht verlieren werde~" Der selbstverliebte Superstar war sich sicher, dass er nur gewinnen konnte. Mit einem selbstgefälligen Grinsen blickte er kurz zu dem Defensoren hinüber. Leute wie er waren bekannt dafür, zu schwach zu sein. Nicht in dem Sinn, dass sie nicht kämpfen konnten oder dergleichen. Sie hatten einfach nur nicht die Entschlossenheit, die Sache selbst zu beenden. Der Großteil der Defensoren verließ sich doch immer noch auf die Polizei oder dergleichen und beendete die Sache nie selber. Die wahren Helden wie Matthew hingegen zeigten keine Skrupel. Er war sich sicher, dass er überleben würde, und selbst wenn dieser Breath ihn ausschalten könnte, so wusste er, dass die Ryders in den Schatten lauerten und auf ihren Einsatz warteten. "Heh~ Du willst es also nicht anders? Eine große Schlagzeile also? Klingt ja verlockend, doch diese Gefängniskleidung passt nicht zu meiner Figur~. Ich schätze, dann muss ich wohl verzichten... Aber weißt du, was ich lieber sehen würde? Deine Niederlage!" Er hörte ein verdächtiges Klicken - vermutlich machte Breath seine Waffe bereit. Dies war also NightRyders Auftritt. Er drehte sich mit dem Rücken zum Vigilanten und fing an, mit seinen Füßen rhythmisch auf den Boden zu tippen. Langsam schwung er mit den Hüften, seine Bewegungen wurden immer schneller, bis aus seiner Musikanlage an der Brust Discomusik ertönte. Elegant drehte er sich um und blickte Breath mit einem entschlossenen, düsteren Blick an und grinste bösartig, während er weitertanzte. "It's Showtime, Baby!"

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Di 15 März 2016 - 21:35

Es machte Breath irgendwie kirre, dass sein Gegenüber die ganze Zeit um ihn herumtänzelte, auch wenn er es sich nicht anmerken ließ - nur unwillkürlich wanderte die Hand, an welcher gerade kein Haken herausragte, durch seine dunklen Haare, beobachtete ihn genau. "Wir und was gemeinsam haben?", fragte er nach und lachte leicht auf, aber es lag keine Freude in diesem Lachen, höchstens beißender Spott und - vielleicht sogar ein wenig Verachtung. "Ich bringe nur die bösen Jungs hinter Gitter... und bringe. niemanden. um." Den letzten Teil des Wortes sprach er deutlich lauter aus, holte dann einmal Luft und unterdrückte ein Husten - der Mann musste ja nicht unbedingt wissen, wie es eigentlich um ihn stand. Keine Schwäche sehen, die ihn eventuell den Sieg gegenüber diesem arroganten Mann kosten könnte. Er musste zugeben, dass er fast Probleme damit hatte, den Mann wirklich ernst zu nehmen - wobei er sich nicht einmal wirklich sicher war, ob der Mann ihn nicht mit Absicht verarschte. Sein Verhalten wirkte einfach viel zu sehr 'over the top', selbst für einen Star oder als was auch immer er sich sehen wollte. Die nächsten Sätze von ihm und der Start der Musik bestätigte Breath nur in diesem Denken und fast war er versucht, ein 'Sag mal, willst Du nicht ernst genommen werden?' von sich zu geben - aber er ließ es, hob nur eine Augenbraue. "Gut, wenn Du es nicht anders willst... jammer nur hinterher nicht, dass ich deine Frisur ruiniert habe." Hoffentlich würde das schnell vorbei gehen, er hatte heute Nacht noch etwas anderes vor (und sollte vielleicht auch irgendwann Schlaf kriegen, wenn er morgen dieses blonde Mädchen tätowieren wollte)... Sein Blick blieb fest auf den Mann gerichtet, als er zum Angriff überging, zwei schnelle Schritte machte, sich leichtfüßig vom Boden abstieß und seine Faust auf das dümmlich grinsende Gesicht des Mannes zufliegen ließ.

(Kurzes OT: Ich hoffe, das ist in Ordnung so, ich habe echt null Erfahrung mit Kampfszenen ^^')

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Mi 16 März 2016 - 0:17

Da hatte NightRyder die Bestätigung, seine Garantie, dass er diesen Kampf hundertprozentig gewinnen würde. Breath sagte immerhin mit eigenen Worten, dass er niemanden umbrachte. Damit hatte er dem Star nun die Sicherheit gegeben, dass er nicht um sein Leben fürchten brauchte. Selbstverständlich waren solche Worte keine Garantie, aber man sah es halt immer wieder: Die Helden mit ihrem Ehrenkodex, welcher ihnen im entscheidenen Moment im Weg steht. Die Bösen hatten es da doch viel leichter. Man musste sich nicht groß damit beschäftigen, wie man seine Feinde einfängt und überliefert - Man gibt ihnen bei der erstbesten Gelegenheit einfach eine Kugel in den Kopf. Doch was sowas anging, war NightRyder vermutlich doch noch etwas anders als seine Vigilantenkollegen. Nein, ein einfacher Schuss war doch viel zu langweilig und unspektakulär. Dabei gibt es doch viel spannendere und kreativere Methoden, welche auch noch mehr Zuschauer anlocken! Es gibt nur wenige Sachen, die sich besser verkaufen lassen als Gewalt, und das musste man doch ausnutzen. Und genau dies wollte er nun machen. Breath machte den ersten Schritt und setzte zum Schlag an. Noch gab es keine wirklichen Anzeichen von Waffen oder besonderen Strategien, doch dies war kein Grund für Rücksichtslosigkeit. Seine Feinde nicht ernst zu nehmen war meist der erste Schritt in Richtung Verderben. Bei einem simplen Schlag in Gesichtsrichtung sollte man allerdings noch ausweichen können. "...Drei, vier.", passte er das Timing des Schlages mithilfe der rhythmischen Musik ab und wich dem Angriff mit einem sehr grazilen Seitenschritt aus. "Oh yeah, Baby! Echtes Drama!", kommentierte er den Kampf, während sein Körper immer noch im Rhythmus der Musik mitwippte. "Licht! Kamera! Action!", rief NightRyder aus, während er selber zum Schlag ausholte. Mit einem durch einen eleganten Haarschwung unterstützten Handkantenhieb zielte er in die Halsregion seines Gegners.

(OT: Keine Sorge, passt so von mir aus~)

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Mi 16 März 2016 - 1:08

Der Schlag ging ins Leere und beinahe verfluchte Breath sich dafür, so spontan vorgegangen zu sein. Zwar kam er mehr oder weniger sicher auf seinen Füßen auf (Exoskelett sei Dank), aber er hatte seinem Gegner Handlungsspielraum gegeben, welchen er direkt mit einem Schlag Richtung seines Halses nutzte. So schnell es Breath vermochte, ließ er seine Hand mit dem Haken nach oben schnellen, griff sich damit die Hand seines Gegners und zog sie zur Seite, sodass der Schlag - fast ins Leere ging, ihn nur ein wenig seitlich am Hals streifte, was Breath allerdings nicht wirklich etwas ausmachte. Mit einer kurzen Bewegung des Handgelenks ließ er den Haken, mit welchem er das Handgelenk NightRyders gefangen hatte, nach vorne schnappen, sodass sie nicht mehr zu einfach zu befreien sein sollte, machte eine schnelle Bewegung um seinen Gegner herum und verdrehte ihm den Arm so auf den Rücken - vermutlich ein wenig schmerzhaft, aber das störte ihn gerade wenig. Er unterdrückte einen Kommentar, der in Richtung 'Du hast das Recht zu schweigen und bitte mach Gebrauch davon' ging, auch wenn er es wirklich begrüßt hätte, wenn dieser "Star" die Klappe gehalten hätte. Stattdessen ließ er den Haken aus dem Ärmel seines freien Arms schießen und griff sich damit die zweite Hand des Vigilanten.

(OT: Gut, da bin ich ja beruhigt Very Happy Sorry, dass der Post so kurz ist ^^' Sag Bescheid, wenn ich irgendwie nen Fehltritt mache, ja?)

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Mi 16 März 2016 - 1:36

NightRyder spürte, wie seine Hand den Hals des Mannes streifte, doch die Reflexe von Breath waren offensichtlich besser als erwartet. Trotz der stilvollen Bewegungen des Superstars schaffte dieser Möchtegernheld es, Matthew aufzuhalten und nach seinem Arm zu greifen. Plötzlich stand Breath dann hinter ihm und verdrehte ihm den Arm, doch dieser Moment der Sicherheit war es, in dem NightRyder anfing, zu scheinen. Er musste zugeben, ein wenig überrascht war er von dieser kleinen Wendung und schmerzhaft war es zugleich auch, doch als jemand in diesem Geschäft war man vermutlich schlimmeres gewohnt. Gegenüber diversen Stich- und Schusswunden war ein verdrehter Arm ziemlich harmlos. Na schön, Breath hatte also NightRyders Arm ausgeschaltet. Doch wie jeder richtige Fan wusste, lag seine Stärke nicht in seinen Armen. "Darling... Wer braucht schon Arme mit Beinen wie diesen?!", fragte er mit dramatischen Unterton, hob sein perfektes, kräftiges und wohlgeformtes Bein in die Luft und ließ es mit voller Kraft nach hinten schnellen, womit er sich durch den harten Tritt abstoßen, umdrehen und aus der ungünstigen Situation befreien konnte. Seine Beine waren immerhin nicht grundlos sein Markenzeichen. "Dachtest du etwa, das würde reichen, um mich, den fabelhaften NightRyder, zu besiegen?" Jetzt stand er zwar erneut dem Defensoren gegenüber, jedoch steckte seine Hand immer noch fest. Dies schränkte seine Bewegung ziemlich ein, doch er wäre nicht NightRyder, wenn er nicht einen glamourösen Plan hätte. Mit dieser Hand griff er nun selber nach dem Arm des Defensoren, zog ihn zu sich heran und ging auch selber ein paar Schritte nach vorne, sodass sich die beiden unangenehm nahe waren. "Let's Dance!", flüsterte er Breath mit verführerischer Stimme zu, legte seinen freien Arm um seine Hüfte und fing tatsächlich an, ein paar elegante Tanzschritte zu machen. Bis er plötzlich einen kurzen Schritt zurück macht, sein perfektes Bein bereit hält, und dann sein Knie in Richtung des Feindes rammt.

(OT: Keine Sorge, alles okay~ Und du ebenso Razz )

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Mi 16 März 2016 - 2:02

Eigentlich wollte Breath sich gerade den zweiten Arm des Mannes greifen und ihn mit Handschellen fixieren, hatte aber nicht wirklich mit einem Tritt gerechnet - Gott, er verfluchte sich für seine Unaufmerksamkeit! Elain würde ihm den Kopf dafür abreißen... Der Tritt traf ihn hart und ließ ihn ein paar Schritte zurückstolpern, allerdings war er mit dem Arm immer noch an dem Mann verhakt. Seine Zähne bissen sich zusammen, als er wieder einen Kommentar unterdrückte. Um ehrlich zu sein, er hatte darauf gehofft, ihn damit erledigt zu haben, da er diesen Kerl so schnell wie möglich abfertigen wollte - schließlich hatte er auch noch anderes zu tun. Gedankenblitze zuckten durch seinen Kopf, abwägend, ob es vor- oder nachteilig wäre, ihn jetzt loszulassen - allerdings blieb ihm nicht die Zeit, es wirklich abzuwägen, denn schon war er wieder nahe an ihm dran. Unangenehm nahe - Breath war sich ziemlich sicher, dass das bei einer Frau an seiner Stelle schon als sexuelle Belästigung gegolten hätte. Der eine Arm mehr oder weniger eingefangen, versuchte er, sich irgendwie aus dem Griff des Mannes zu befreien, schob die freie Hand gegen den Arm um seine Hüfte, als NightRyder plötzlich von ganz von selbst Abstand nahm, um ihm einen weiteren Tritt zu verpassen. Breath wollte einen Schritt nach hinten springen, doch die verhakten Hände erlaubten es nicht und der Tritt traf. Traf schmerzhaft, sodass ihm für eine Sekunde wortwörtlich der Atem wegblieb - dennoch war er zumindest so geistesgegenwärtig, seinen Arm unter das Knie des Mannes zu schieben, sodass er es nicht mehr senken konnte. Ein leises Keuchen verließ seine Lippen, aber er musste sich zusammenreißen. Seine Hände waren beide mehr oder weniger in Beschlag, aber auch er hatte Beine - wenngleich nicht ganz so zur Schau gestellt wie die von NightRyder. Und eines davon ließ er nun seitlich mit voller Wucht gegen das seines Gegners prallen, in der Absicht, ihn so zu Fall zu bringen.

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Mi 16 März 2016 - 21:33

Zwei Vigilanten, die sich mitten in der Nacht unter den Straßenlaternen nahe kamen... Welch eine schöne Situation, in der sich die beiden bedanden. NightRyder hatte jedenfalls Spaß dabei, seinen ganz besonderen Charme auszuspielen, während Breath wohl nicht sonderlich begeistert von der Glamourösität des Superstars war. Doch das war ja nichts neues, nie verstanden diese Helden, was es hieß, ein wahrer Star zu sein. Dann musste man es ihnen eben einprügeln. NightRyder bemerkte, wie er sich durch seinen Tritt wieder in eine ungünstige Ausgangssituation begab, Breath war nämlich tatsächlich schnell genug und konnte die makellosen Beine des Helden festhalten. Elegant balancierte er auf einem Bein und musterte den Jungen mit einem abwertenden Blick. "Hey, Darling. Ich weiß ja, wie verführerisch meine Beine sind, aber ich habe dir nicht erlaubt, sie anzufassen.", spottete er und streckte dem Mann die Zunge heraus, als dann der Gegenschlag erfolgte und NightRyder zu Boden befördert wurde. Doch NightRyder wäre nicht er selbst, wenn er nicht aus einem Treffer eine große Show machen würde. Dramatisch fiel er zu Boden und konnte sich noch rechtzeitig abstützen, um nicht direkt mit dem Kopf auf dem harten Boden aufzuschlagen. Doch sobald er auf dem Boden lag, ging er direkt in seine äußerst verführerische "Draw me like one of your french girls"-Pose über und zwinkerte Breath nett zu. Seine grazilen, betonten Beine streckte er in die Luft und er konnte fühlen, wie die imaginäre Zuschauermenge bei dem Anblick verrückt spielte. Da er jedoch realisierte, dass am Boden liegen nicht die beste Taktik war, sprang er schwungvoll auf und richtete sein Haar. Gleichzeitig spielte die Musik immer noch weiter und der Star fing an, von einem Bein aufs andere hin und her zu hüpfen und auf der Stelle zu tanzen. Eine Pose folgte der Anderen und sein ganzer Körper schien bei diesen wirren, aber dennoch unglaublich anmutigen Bewegungen verrückt zu spielen. "Los, Schätzchen! Zeig mir, wie du auf der Tanzfläche bist!", spottete er und schaute Breath mit ernstem Ausdruck an, während er immer weiter tanzte und dabei seinen Energiegenerator antrieb.

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Mo 4 Apr 2016 - 23:40

Breaths Zähne bissen sich zusammen. Gott, gingen ihm die Kommentare seines Gegenüber auf den Nerven. Vielleicht lag es an seinem nachmittäglichen "Migräne"-Anfall, dass er sich so dünnhäutig fühlte, aber allmählich war es einfach nur noch anstrengend. Wieso machte er das nochmal? Ach richtig, weil der Typ vor ihm wohl bereits mehrere Vigilanten umgebracht hatte (wie er das bewerkstelligt hatte, war ihm auch schleierhaft). Nicht einmal, als er NightRyder auf den Boden gebracht hatte, hörte dieser mit seiner lächerlichen Show auf, im Gegenteil nutzte er es nur für noch mehr Aufspielerei. Am Liebsten hätte Breath ihm einen Tritt in das geschminkte Gesicht verpasst, nur um ihn zum Schweigen zu bringen, aber das wäre unprofessionell und nicht sein Stil gewesen. Mal abgesehen davon, dass ihm eh nicht die Zeit blieb, so schnell wie sein Gegenüber wieder auf die Beine gekommen war... und allem Anschein nach tanzte. Garrrghgh, wie konnte man so jemanden bitte ernst nehmen?! Dass irgendetwas mit dem Herz auf seinem Bauch zu passieren schien, fiel ihm nicht einmal wirklich auf. "Tut mir leid, mon chéri, ich bin nicht hier, um zu tanzen.", spottete er ein wenig über den Mann, seine Stimme hatte sämtliche Freundlichkeit, die eventuell noch in seiner Stimme hätte sein können, verloren und wirkte so eiskalt wie ein Reptil in der Winternacht. Er holte einmal kurz Luft, während er die Bewegungen des Mannes genau beobachtete und seinen nächsten Angriff plante, aber seine Bewegung waren... so verdammt schnell. Sie folgten dem Rhythmus, einem gewissen Muster... eins zwei... jetzt!  Er schnellte auf den Terroristen zu, packte ihn mit einem Haken am Hals und zerrte ihn gegen die nächstbeste Häuserwand. Mit der freien Hand holte er seine Pistole und ein paar Handschellen hervor. "Hände über den Kopf. Sofort.", zischte er, wie eine Schlange.

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Di 5 Apr 2016 - 23:39

NightRyder hatte definitiv seinen Spaß bei dieser kleinen Show. Breath würde ihm nichts ernsthaftes antun, da war er sich sicher. Also führte er seinen Auftritt einfach weiter und hörte nicht auf, zu tanzen. Immerhin konnte er dadurch auch seine Energievorräte auffrischen, da er durch diese wilden Bewegungen den Generator in seiner Brustplatte antreiben konnte. Ob er sie brauchen würde, war noch eine andere Frage, doch schlecht war es sicher nicht. Während er tanzte, beobachtete er Breath und bemerkte, wie dieser ihn ebenfalls ansah - vermutlich bewunderte er seine Bewegungen. "Neidisch, Schätzchen? Sicher hättest du auch gerne so viel Glamour.", spottete er zurück. Doch dieser Vigilant schien es langsam wirklich ernst zu meinen, seiner Stimme nach zu urteilen. "Wie schade, du bunter Gecko wärst sicher ein fabelhafter Tanzpartner..." NightRyder tanzte und tanzte, ein Schritt nach links, einer nach rechts, eine elegante Drehung, perfekt im Rhythmus. Eins, zwei, eins, zwei, und plötzlich hatte er einen Haken um seinen Hals. "Argh... Siehst du...? Du hast immerhin... ein gutes Rhythmusgefühl...", keuchte er, während er sich von dem Schlag erholte und versuchte, wieder zu Atem zu kommen. Wütend umklammerte er Breaths Arm und versuchte, ihn abzuwehren, während der Vigilant Handschellen und eine Pistole hervorholte. Nun wäre wohl der Zeitpunkt, NightRyders Notfallplan umzusetzen. "Nicht so schnell... Vielleicht solltest DU die Hände heben, Kleiner.", spottete der Star selbstsicher weiter, als aus den Schatten einige Männer und Frauen hervorkamen, allesamt in NightRyder-Farben gekleidet und bewaffnet. "Ich habe doch gesagt, fass mich nicht an... Träum was schönes, Darling~." Den Überraschungsmoment nutzte NightRyder für einen gezielten Treffer mit seinem Knie in die Magengrube, gefolgt von einem Schlag mit dem Gewehrgriff auf den Hinterkopf, ausgeführt von einem seiner Handlanger, worauf der Vigilant bewusstlos umfiel. "Ich wusste, dass auf euch stets Verlass wäre, meine treuen Fans!", lobte er seine Leute. "Was sollen wir mit ihm tun, Boss?", fragte ein etwas stämmiger Untergebener und hielt schon seine Pistole bereit. "Bringt ihn ins Studio... Ich habe noch etwas mit diesem bunten Gecko vor...", kündigte der Star grinsend an, worauf bereits die ersten Jubelrufe von seinen Leuten zu hören waren.

Somit packten seine Leute den bewusstlosen Breath in den Wagen und fuhren zum Studio, wo der Junge in einen komplett dunklen Raum gewurfen wurde, in dem die Ryderbande darauf wartete, dass er wieder aufwachte. NightRyder bereitete derweil seinen nächsten großen Auftritt vor.

tbc: Altes Filmstudio

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BeitragThema: Re: Der Grenzzaun   Fr 14 Okt 2016 - 18:45

Linsolias Haus------>

Am Grenzzaun angekommen schaute sich Linsolia um. Die größte Herausforderung des Tages! Zurück geht ja dagegen. Wie gehe ich auch auf die Party... aber das bekomme ich hin. Also mit dem Kleid komm ich nicht vorbei, aber ich kann da durch schleichen oder sogar Rennen. Ich hab es! Linsolia lief zur Mauer. Ich laufe einfach unauffällig hinter der Wache! Linsolia schlich hinter die Wache und lief an ihr vorbei. Fast vorbei! Die Wache bewegt sich verdammt. Ich glaube sie geht woanders hin! Schnell einfach Rennen! Linsolia rennt.

----> Vorplatz
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