Ein Rollenspiel über selbst erfundene Superhelden und Superschurken. Ohne übernatürliche Fähigkeiten, aber mit Science-Fiction.
 
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 Werkstatt "Blauer Falke"

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Shion Taiga

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BeitragThema: Re: Werkstatt "Blauer Falke"   So 31 Jul 2016 - 22:25

Shion Lachte als Falk ihr erzählte wie er das Bedienungsfeld gestaltet hätte. Es waren durchaus gute und kreative sowie auch sehr passende begriffe für einen Mann wie Falk.
"Das werden wir dann sehen!" forderte die Blauhaarige ihn somit heraus. "Ich werde nicht einfach klein bei geben"
Es machte ihr wirklich Spaß mit ihm zu reden und ihr würde es sicher noch mehr spaß machen wenn sie tatsächlich ein Rennen starten würden. Doch der Spaß verging als Falk es nicht gut aufnahm das sie die Pistole an ihrem Rollstuhl hatte. Sie konnte sich denken warum man dies nicht gut heißen würde. Aber irgendwie musste sie sich ja auch wehren können! "Es ist zu meiner Sicherheit" sagte Shion und ließ die knarre wieder einfahren. Sie lachte einwenig bitter als Falk grade ihr erzählte wie ein Knopfdruck ihr das ganze Leben ruinieren konnte. Oh, sie wusste es nur zu gut. Sie konnte sich sogar dran erinnern als wäre es gestern gewesen. Grade als Shion ihm wiedersprechen wollte hörten sie Geräusche, die aus einem anderen Zimmer kamen und schon bald stand ein lanher Rotschopf an der Tür gelehnt da und mutmelte etwas über einen Schraubenzieher. Perplex starrte Shion den jungen Mann an als Falk meinte sie wzrden sich noch später über das Rennen unterhalten und zu dem Jungen ging. Anscheind hatte dieser die Nacht hier verbracht. Aber weshalb?
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Zacharias Seramis Cohen

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BeitragThema: Re: Werkstatt "Blauer Falke"   Mi 3 Aug 2016 - 0:37

"Hmmph..." Zacharias schlug sich ein paar Mal seitlich gegen die Schläfe, in der Hoffnung, dass so das Fiepen aufhören würde - irgendwie. Natürlich war es vollkommen sinnlos... und wenn überhaupt, verstärkte es nur seine Kopfschmerzen. Es brachte ihn beinahe um - der Schmerz bohrte sich tief in sein Gehirn, wie zwei glühend heiße Nadeln, die ihm direkt durch die Augen gestochen wurden. Immer wieder klackten seine Augen hin und her, ohne wirklich einen Fokus zu gewinnen - nicht einmal auf den verschwommenen Schatten, den er anhand der Stimme als Kapitän Falk erkannte und der auf ihn zukam, um ihn zu stützen - oder wirklich etwas optisch wahrzunehmen. Schließlich musste er einsehen, dass es besser war, die Augen geschlossen zu halten, wenn er sich nicht gleich auf den Garagenboden erbrechen wollte. "Ich... ich w-w-wusste nicht...", stammelte er sich einen zurecht, konnte aber keine wirkliche Antwort geben. Warum war er nicht liegen geblieben? Vielleicht würde dann sein Schädel nicht so dröhnen, ihm wäre nicht so extrem schwindelig und... und... "M-m-mein Kopf..." Die Hand, mit der er nicht Falks Körper wie ein Ertrinkender umklammerte, krallte sich in seine Haare. Um ihn herum hörte er weitere Geräusche. Eine Stimme - männlich. John. Das Verrücken eines Stuhls. Das Klappern eines Werkzeugkastens. Langsam senkte sich seine Hand wieder, tastete um sich herum, bis er die Stuhllehne fand und sich darauf niedersinken ließ - oder eher, seinen zitternden Beinen endlich erlaubte, nachzugeben. 
"D-dan... danke...", stotterte er vor sich hin. Langsam tastete er nach dem Werkzeugkasten, bemerkte, wie irgendjemand - vielleicht dieser John - seine Hand vorsichtig zu dem Kasten führte, entlang der Schraubenzieher, bis die knochigen Finger des Jugendlichen schließlich an einem sehr kleinen Modell stoppten. "D-der hier..." Langsam nahm er den Schraubenzieher aus dem Kasten. Seine zweite Hand indes wanderte an sein Gesicht, bis zu seinen Augen hinauf. Nur zögerlich öffnete er zunächst das linke Auge, umfasste mit Daumen und Zeigefinger den Glaskörper und zog ihn langsam aus der Augenhöhle heraus. Sofort erfüllte das mechanische Fiepen und Surren, welches zuvor nur in seinem Kopf gedröhnt hatte, den gesamten Raum und es wurde sichtbar, dass nur der vordere Teil von Zachs Auge tatsächlich wie eines aussah - ab dem Teil, welcher normaler Weise nicht sichtbar war, konnte man den tatsächlich mechanischen Teil des Auges erkennen, Kabel, winzige Mikrochips, ein kleiner Akku. Mit zittrigen Fingern betätigte Zacharias einen kleinen, fast unsichtbaren Knopf am hinteren Teil, worauf das Fiepen endlich - endlich stoppte; danach tat er das Gleiche mit seinem rechten Auge. Ein erleichtertes Seufzen kam über seine Lippen - die plötzliche Beinahe-Stille in seinem Schädel war Balsam für seinen schmerzenden Kopf und er konnte endlich wieder ein paar klarere Gedanken fassen. "T-tut mir leid...", entschuldigte er sich bei den Menschen um ihn herum (zumindest glaubte er, dass da noch Menschen um ihn herum waren; er konnte ihren Atem hören und das leise Rascheln von Kleidung). "M-meine Augen... m-müssen beschädigt w-worden sein..." Er legte eines seiner Augen behutsam auf seinen Oberschenkel, hielt das Andere zwischen Daumen und Zeigefinger fest und begann, mit dem Schraubenzieher den optisch sichtbaren Teil - also Iris und den weißen Teil seines Auges - abzuhebeln. Dabei ging er so behutsam, so vorsichtig vor, als würde er ein rohes Ei untersuchen. "W-was ist gestern p-p-passiert?", fragte er vorsichtig nach. Zacharias selbst konnte sich nicht erinnern.
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Falk Ceralus

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BeitragThema: Re: Werkstatt "Blauer Falke"   Mi 3 Aug 2016 - 15:34

Falk musterte das junge Mädchen nur bedenklich. Schließlich konnte er verstehen, wie unsicher man sich fühlen musste. Ständig werden irgendwelche Menschen, egal ob Vigilanten oder Zivilisten, angegriffen oder entführt. Ein Umstand, der ihn zwar seine eigene Vigilantenseite ausleben lässt, auf den er aber trotzdem auch verzichten konnte. Wer weiß, vielleicht wäre er ja immer noch Rennfahrer, wenn sich die Welt so nicht verändert hätte? Den wahren Grund hinter dem Ende seiner Karriere kannte er ja bis heute nicht. Es war damals seine eigene Entscheidung, die aber aus einem Ereignis hervorkam, dass ihm immer noch ein Mysterium war. Aber jetzt war nicht der Zeitpunkt, in diesen Erinnerungen zu schwelgen, jetzt brauchte der Junge erst einmal Hilfe.
Doch als Zacharias nach seinen eigenen Augen griff, war Falk geschockt. Der Mechaniker konnte nicht wissen, dass diese Augen nicht echt waren, und konnte bei der Prozedur zunächst gar nicht hinsehen. Erst als einige Sekunden lang keine grauenvollen Schmerzensschreie folgten, konnte er wieder hinsehen. Der Anblick war allerdings nicht wirklich angenehmer. Wenn man es sein Leben lang gewohnt ist, Menschen mit zwei Augen im Kopf zu sehen, ist das ein sehr ungewohnter Anblick, die Augen so raushängen zu sehen. Was ihm an der Sache jedoch noch mehr auffiel, war das laute, mechanische Fiepen. Kein Wunder, dass der Junge so durcheinander war, bei diesem Lärm in seinem Kopf. "Hey, Jungchen. Kein Problem.", antwortete er auf seine Entschuldigungen. Daraufhin musterte er noch einmal die Augen. "Erst magische Rollstühle, und jetzt auch noch mechanische Augen... Was es nicht schon alles gibt...", sprach er seine Gedanken etwas lauter aus, ehe er sich wieder an die beiden wandte. "Ich habe ihn gestern in der Nacht... zufällig bewusstlos auf der Straße... gefunden.", erklärte er an das Mädchen gewandt die Situation, wobei er versuchte, seine wahren Motivationen als Kapitän Falk zu verstecken. Es durfte ja immerhin keiner von seinem Vigilantenleben wissen! "Du hast einen echt kräftigen Tritt gegen den Kopf abbekommen... Glaube ich. Da wollte ich dich nicht liegen lassen. Grundsätzlich scheint ja alles okay zu sein, aber ich kann dich gerne nochmal ins Krankenhaus fahren.", erzählte er dann dem Rothaarigen. Glücklicherweise wusste er, wie er mit seinen Augen umgehen musste. Rollstühle zu reparieren, wich schon von seiner eigentlichen Arbeit ab, da war er froh, dem Rotschopf nicht helfen zu müssen.

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Zacharias Seramis Cohen

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BeitragThema: Re: Werkstatt "Blauer Falke"   Fr 5 Aug 2016 - 11:08

Langsam gelang es Zacharias, einen schmalen Spalt zwischen die äußere Hülle und den mechanischen Teil des Auges zu hebeln, sodass er die Schale behutsam abzog und das empfindliche innere Skelett freilegte. Eine Hand schob er in die rechte vordere Hosentasche, holte ein schmales, brillenetuiartiges Kästchen heraus und öffnete es. Im Inneren befanden sich ein ganzer Haufen Ersatzteile - gelbe Scheiben aus plastikähnlichem Material, welche offensichtlich die Iris darstellten, kleinere mechanische Teile, deren Zweck sich für einen Laien vermutlich nicht mal erahnen ließen, aber auch Ersatzteile für den weißen, rein optischen Teil des Auges. "Mhm... i-ich weiß, s-schön ist was a-a-anderes...", murmelte er geistesabwesend, während er die alten Iris-Scheiben aus dem Auge heraushebelte. Bevor er jedoch dazu kam, zwei neue Scheiben aus dem Kästchen zu nehmen und sie einzusetzen, hielt er inne, hob fast schon ruckartig den Kopf und legte ihn ein wenig schief. Was der Mann... (Falk, so hieß er doch?) da gerade gesagt hatte... er hatte ihn zufällig gefunden und mitgenommen. Seine Stimme... stockend. Ein Sechzehntelton zu hoch. Seine Augenbrauen schoben sich zusammen. "U-und wie war e-es wirklich?", fragte er leise, kaum merklich nach, ehe er mit der Arbeit an seinen Augen fortfuhr. Behutsam tauschte er die beschädigte Irisen durch zwei neue aus, nahm eine kleine Bürste aus seiner Reparaturbox und fegte damit behutsam über den mechanischen Teil der Augen. Wenn man genau hinsah, konnte man erkennen, dass feiner gelber Staub herausrieselte - Teile der beschädigten Iris. Schließlich setzte er seine Augen wieder zusammen, schaltete sie an - worauf dieses Mal kein mechanisches Fiepen erklang, sondern nur ein leises Surren - und wandte sich ab, um seine Augenlider hochzuschieben und sie wieder einzusetzen. "S-so..." Nach ein paar Mal Blinzeln konnte er nun wenigstens seine Umgebung erkennen, auch wenn in der Ferne alles verschwamm. Er blickte den Mann vor sich an. "D-danke, aber ich g-glaube, d-das ist nicht n-nötig. E-es geht schon wieder..." Auch wenn seine Kopfschmerzen immer noch nicht ganz verschwunden war und er die Tage definitiv zu seinem Optiker musste, um seine Augen justieren zu lassen. "Ähm... h-haben Sie meine Brille i-irgendwo?", fragte er nach.
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Falk Ceralus

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BeitragThema: Re: Werkstatt "Blauer Falke"   Fr 5 Aug 2016 - 14:47

Fasziniert von der komplexen Technologie, die wohl in diesen Augen stecken musste, beobachtete er den Vorgang. Falk kannte sich als Mechaniker schon ganz gut aus, jedoch war es ihm ein Rätsel, wie so ein Gerät tatsächlich ein menschliches Auge simulieren konnte. Eine viel größere Frage, bei der ihm bewusst wurde, dass er die Antwort nicht kannte, war jedoch: Wieso braucht Zacharias überhaupt diese Augen? War er blind geboren oder es irgendwann geboren und hat sich operieren lassen? Oder gab es irgendeinen Vorfall, bei dem seine Augen verletzt wurden? Oder ist er ein frei herumlaufendes Experiment irgendeines verrückten Wissenschaftlers? Davon gabs auf jeden Fall zu viele in der Stadt. Aber er wollte, wie auch schon bei dem Mächen im Rollstuhl, nicht zu sehr in die Privatssphäre eindringen. Wenn der Junge sich erklären will, wird er es schon noch tun.
Eine weitere Realisation kam jedoch, als Falks ungenaue Erklärung hinterfragte. Da hat Falk nach dem ganzen Trubel doch glatt diese besondere Fähigkeit von ihm vergessen, für die er ihn am Vorabend doch noch so gelobt hatte. Und jetzt war er selbst in die Falle gestolpert. Der Mechaniker würde ihm ja die ganze Geschichte erzählen, jedoch wollte er vor einer Zivilistin keine Details der Vigilanten teilen. Doch jetzt war es sowieso zu spät, die junge Frau vermutete sicherlich schon, dass Falk etwas in die Richtung versteckte, Vielleicht könnte er ja einen Weg finden, der Zacharias zufrieden stellt und zumindest keinen größeren Verdacht auf ihn oder Whiz lenkte, welcher ja auch an der Sache beteiligt war. "D-da hast du mich erwischt, Junge. Also um es etwas genauer auszuführen... Ich war gestern auf der Suche nach jemanden, als ich auf dich und einige deiner Freunde traf. Und als wir den einen Freund... nach hause eskortiert hatten, kam auch schon der Mann, den ich gesucht hatte. Ein ganz übler Typ, mit dem spaßt man nicht. Und leider hatte er uns so überrascht, dass er dir einen kräftigen Tritt gegen den Kopf geben konnte und dich ausknockte, bis ich den Angreifer abgewehrt hatte. Ich nahm dich mit, dein Freund ging nach hause. Und den Rest kennst du dann." Die Erklärung flüsterte er Zacharias etwas leiser zu, sodass das Mädchen nicht alles mitbekam. Hoffentlich hörte der Junge an seiner Stimme, dass Falk es jetzt wirklich ernst meinte und die noch ungenauen Details aus anderen Gründen wegließ. Zu denen zählten zum Beispiel die Vigilantennamen, das der mysteriöse dritte Freund nicht wirklich freundlich war und der kleine Vorfall mit dem Pferd. Schließlich waren die Augen des Jungen wieder da, wo sie hingehörten. Ein Anblick, der deutlich angenehmer war als zuvor. "Schön, wieder von dir gesehen zu werden.", freute sich der Mann nun, um noch ein bisschen weiter von dem Vigilantenthema abzulenken. Als er jedoch nach seiner Brille fragte, wurde Falk ein wenig unsicher. "Brille? Brille... John, hast du eine Brille gesehen? Brauchst du eine Brille? Verzeih, dass ich mich nicht mit dieser Art von Technologie auskenne." Falk hätte ja angenommen, dass die Erfinder keine Sehschwächen in ihre Augen einbauen würden. Aber wie er bereits sagte, kannte er sich nicht aus und konnte nicht einschätzen, wofür Zacharias die Brille brauchen würde. John zuckte auch nur mit den Schultern, kündigte jedoch seine Suche an und verschwand nach oben in den Wohnbereich, um nachzusehen, ob die dort doch noch rumliegt. Hätten sie die Brille in der Stadt verloren, wäre das natürlich unvorteilhaft, da wäre sie sicherlich nicht mehr zu retten.

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BeitragThema: Re: Werkstatt "Blauer Falke"   Sa 6 Aug 2016 - 1:47

Mit seiner Sehfähigkeit und Falks - nun wesentlich ehrlicheren, wenn auch immer noch nicht ganz stimmenden - Schilderungen kehrten in Zacharias allmählich die Erinnerungen zurück. Dieser... Whiz, den er zuerst für eine Halluzination gehalten hatte. Kapitän Falk. Dieser.... dieses Vögelchen? Ara? Phoenix? ...Richtig, Phoenix war sein Name gewesen. Also, sein Deckname. Es war immer noch ein wenig verschwommen, aber zumindest konnte er sich grob zusammenreimen, was passiert war. "A-ah... r-r-richtig. Ich... e-erinnere mich.", murmelte er und senkte seine Stimme noch ein wenig mehr. "W-war das alles?", hakte er kaum hörbar nach, hob etwas eine rote Augenbraue und blickte dem Älteren fast schon ein wenig verunsichert ins Gesicht. Ehrlich gesagt war er sich nicht ganz sicher, ob er dem Mann vollständig trauen sollte - wenn er das richtig verstand, war er ein Vigilant, selbst wenn er das vor dem Mädchen im Rollstuhl nicht zugeben wollte. Andererseits... was wusste Zacharias schon von den Vigilanten? Eigentlich doch nichts, außer das, was er in den Zeitungen gelesen hatte. Und wer wusste schon, wer die Zeitungen steuerte? Er blinzelte den Mann ein paar Mal an und nickte ihm zu. "Ja... e-es ist a-auch angenehm, w-wieder zu s-sehen.", meinte er mit einem schmalen Lächeln und legte den Schraubenzieher dahin zurück, wo er ihn herbekommen hatte. "W-wie gesagt, t-tut mir leid, d-dass S-sie das sehen m-mussten.... n-nur..." Er tippte sich mit den Fingerspitzen an die Schläfe. "...d-dieses Fiepen..." Er verstummte und hoffte, dass Falk verstand. "Ah... j-ja, meine Brille. I-ich hatte gestern d-doch meine Brille d-dabei?", erklärte er mit ein wenig Verunsicherung in der Stimme - hatte er etwa gestern über den Streit seiner Eltern vergessen, seine Brille mitzunehmen? Seine Mundwinkel zuckten leicht bei dem Gedanken. Vermutlich war seine Mutter mittlerweile nicht mehr zu Hause... aber so wie er Abigajil einschätzte, würde sie ihn dafür verantwortlich machen, sobald er zu Hause reinschneite. Großartig. "Meine Augen... s-sind P-proto... Prototypen u-und nicht g-ganz perfekt j-justiert... a-aber hey, b-besser, als b-b-blind zu sein." Er lachte gekünstelt und zog die Schultern ein wenig hoch, dann blickte er diesem John hinterher. Für einen Augenblick überlegte er, Hilfe anzubieten - aber er würde vermutlich nur im Weg stehen und allenfalls noch mehr umschmeißen, als er es ohnehin schon getan hatte. Demnach, was er gehört hatte, hatte er vermutlich einen Stuhl oder einen Tisch umgeworfen... und irgendetwas Zerbrechliches. "Ä-ähm... d-danke jedenfalls f-für die Versorgung.", wandte er sich wieder an Falk und tippte an den Verband um seinen Kopf. "K-kann ich m-mich i-irgendwie e-erkenntlich zeigen?", fragte er höflich nach. Wohl war ihm nicht dabei, das nachzufragen (insbesondere nicht bei einem Vigilanten), aber es war nur richtig.
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Falk Ceralus

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BeitragThema: Re: Werkstatt "Blauer Falke"   Sa 6 Aug 2016 - 2:26

Es war schon sehr beruhigend zu hören, dass es dem Jungen besser ging und er sich auch erinnern konnte. Für Falk wäre es schrecklich gewesen, hätte Zacharias ernsthafte Schäden davon getragen. Der Mechaniker und Kopfgeldjäger hätte sich dafür verantwortlich gefühlt, doch jetzt musst er sich erstmal keine Gedanken machen. Sicherlich würde der Arme die Kopfschmerzen noch ein paar Tage spüren dürfen und sollte es sich vielleicht überlegen, doch zum Arzt zu gehen. So ein Tritt ins Gesicht mit darauffolgenden Aufprall auf dem Boden endet eher selten erfreulich. Er hatte das echt nicht verdient, so ein freundlicher Junge. Aber es traf doch immer die, die sich am wenigsten wehren konnten. Und so, wie der Rothaarige offenbar das Pech anzog und so ängstlich stotterte, wirkte er wirklich nicht wie jemand, der sich wehren könnte. Doch genau für solche Leute bekämpft Falk die Verbrecher dieser Stadt - Auch wenn seine Beschützerfunktion letzte Nacht nicht sonderlich erfolgreich war. "Keine Sorge, Jungchen. Der Anblick ist zwar ungewohnt, aber ich habe im Laufe meiner Karriere schon so viele schlimme Dinge gesehen, da sollte das kein Problem darstellen.", antwortete er auf seine Entschludigung. "Ich wünschte, ich hätte schneller eingreifen und den Angriff verhindern können, aber gut, dass es wieder zurück kommt. Zumindest die wichtigsten Informationen." Falk ging ein paar Schritte um den Stuhl und musterte den Jungen. John war mittlerweile nach oben verschwunden. Nach einer kurzen Zeit kehrte der Mann auch tatsächlich mit einer Brille in der Hand zurück und überreichte sie dem Jungen. Zumindest das, was übrig war, bei dem Aufprall ist scheinbar einer der Bügel gebrochen und von einem der Gläser fehlte eine Ecke. "Oh, vielen Dank, John.", bedankte sich Falk bei seinem Mitarbeiter, der die Sache nur mit einem freundlichen Lächeln abwinkte und sich wieder an die Arbeit machte. "Ich verstehe schon... Das muss grauenhaft sein, so eine Geräuschkulisse. Ich kenne das, immerhin arbeite ich schon fast mein Leben lang mit lauten Autos. Da gewöhnt man sich irgendwann dran... Wobei deine Augen sicherlich nochmal was anderes sind." Falk zeigte ehrliches Mitgefühl für den Jungen. Immerhin konnte er sich nicht vorstellen, wie es sich in seinem Kopf anfühlen musste. Allerdings wollte er nicht komplett auf die Mitleidsschiene abdriften. Genau wie bei dem Mädchen im Rollstuhl dürfte er solche Worte wohl schon oft genug gehört haben. Um also die Atmosphäre etwas aufzulockern, antwortete Falk auf die letzte Frage des Rothaarigen. "Erkenntlich zeigen? Ha, ich könnte noch einen Sidekick gebrauchen! Wie wäre es, wenn du für mich ein paar Fieslinge fängst? Du wärst sicher praktisch! Wo ich drüber nachdenke, heute Abend ist der Maskenball, eine Ansammlung schicker und reicher Leute und bestimmt genau so viele Kriminelle! Du könntest also heute schon anfangen!" Wenn Falks Humor durch seine Stimmlage noch nicht eindeutig war, unterstrich er dies nun auch noch mit einem herzhaften Lachen, ehe er wieder ernster wurde. "Keine Sorge, das geht schon in Ordnung. Ich könnte mich genau so gut entschuldigen, dich überhaupt in diese Lage gebracht zu haben. Falls du eine neue Brille benötigst, kann ich dir gerne helfen und eine neue finanzieren.", bot er dem jungen Mann an. "Und wenn es dir lieber wäre, könnte ich dich auch nach Hause bringen... Immerhin habe ich dich auch hierher gezerrt, und wir wollen ja nicht, dass du auf dem Weg nochmal umkippst!" Während Falk den armen Jungen nur so mit freundschaftlichen Angeboten überschüttete, hörte man John im Hintergrund nur leicht entnervt seufzen, als ob er ausdrücken wollen würde, dass zum einen diese Nettigkeit den Laden noch ruinieren wird und die ganze harte Arbeit schon wieder an ihm hängen blieb, zum anderen er aber seinen Chef gerade für diese Eigenart schätzte.

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Zacharias Seramis Cohen

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BeitragThema: Re: Werkstatt "Blauer Falke"   Sa 6 Aug 2016 - 17:18

Mittlerweile ging es - wenngleich Zacharias Schädel auch immer noch ein wenig dröhnte und er sich wieder einmal innerlich für seine mechanischen Augen verfluchte, die immer noch - wenn auch sehr leise - Geräusche von sich gaben. Zumindest torkelte er nicht mehr vollkommen orientierungslos durch die Gegend, sondern konnte sehen und hatte allenfalls den horrendsten Kopfschmerz seit dem... na ja, 'Vorfall' im Museum, wie das bei seiner Familie so beschönigend genannt wurde. Ein leises, erleichtertes Aufatmen kam über seine Lippen, als Falk ihm erklärte, dass es kein Problem war, auch wenn ihn der Zusatz, dass er schon schlimmeres gesehen habe, irgendwie unbehaglich machte. Er winkte ab. "I-ist ja nichts s-schlimmeres passiert..." Die Augen hatte er ja schnell repariert bekommen und die Ersatz-Iris war jetzt auch nicht sooo teuer. Vermutlich würde er zwar Ärger mit seinem Vater bekommen, weil er einfach so weggeblieben war, aber... na ja, vielleicht musste er es ja auch nicht sofort erfahren. Er war gerade mal einen Tag zurück in der Realität (oder das, was die Leute um ihn herum Realität nannten), da musste er sich nicht wieder Ärger mit seiner Familie einfallen. "D-danke..." Er nahm seine Brille entgegen und betrachtete sie. "Ähm... S-sie haben nicht zufällig was zum Kleben da, oder?", fragte er. DAS vor seinem Vater zu verbergen würde dann schon wieder schwierig werden... "A-ach... es g-geht schon.", entgegnete er auf die Mitleidsbekundungen des Mannes und lächelte ein wenig. "W-wie gesagt, b-besser, als g-gar nicht zu sehen, w-was?" Die nächste Aussage hingegen ließ Zach ziemlich erblassen. Er? Ein Vigilant? Oh neinneinneinneinnein, das ging gar nicht. Er war viel zu schwach, zu schmächtig, zu verrückt... aber dieser Falk meinte das nicht ernst, oder...? ODER?! Zach lachte einfach mal mit, auch wenn sein Lachen wesentlich nervöser klang, als es eigentlich sollte. "W-wie gesagt, i-ist ja n-nichts passiert...", meinte er anschließend und zog die Schultern ein wenig hoch. "N-nee müssen S-sie nicht. I-ich mach ja e-eh schon zu v-viele Umstände... D-die Brille k-kann ich schon s-selbst bezahlen... u-und der W-weg nach H-hause ist nicht w-weit... s-sollte da v-vielleicht auch mal a-aufschlagen..." Als er sich jedoch von dem Stuhl erhob, stellte er fest, dass das keine gute Idee war - sofort begann die Welt um ihn herum, sich zu drehen, und er presste eine Hand seitlich gegen seine Schläfe. "W-wobei.... v-vielleicht w-wäre es doch b-besser.... i-ich meine, w-wenn es I-ihnen nichts a-ausmacht... i-ich w-wohne i-in der Nigh-...." Er stockte. Nein, da wohnte er nicht mehr. Zumindest probeweise. "...in der H-helmut-Suggimori-S-straße. A-aber... i-ich glaube, e-es geht..." Er blinzelte ein paar Mal, in der Hoffnung, dass so der Schwindel nachlassen würde, allerdings vergeblich.
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Falk Ceralus

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BeitragThema: Re: Werkstatt "Blauer Falke"   So 7 Aug 2016 - 23:24

Der Mechaniker beobachtete Zacharias ein wenig. Der Rothaarige war wohl überzeugt davon, dass jetzt wieder alles mit ihm in Ordnung war, doch sein Versuch, aufzustehen, machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Falk stützte den Jungen ein wenig, sodass er nicht noch einmal umkippte, und musste dann lachen. "Ha, keine Sorge! Das war schon nicht ernst gemeint! Nimms mir nicht übel, aber in dem Bereich muss man sowieso ein wenig mehr aushalten. Ich weiß also nicht, ob du eine großartige Hilfe wärst. Wobei deine... 'Gabe' doch manchmal praktisch wäre, vielleicht komme ich also doch auf dich zurück!" Als der Mann sicher war, das Zacharias nicht umfiel, ließ er ihn los und kramte aus einer Schublade ein wenig Klebstoff und Klebeband hervor, welches er dem Jungen in die Hand drückte. "Das sollte fürs Erste hoffentlich ausreichen.", sagte er, während die Brille provisorisch repariert wurde. Bevor er jedoch Zacharias nach hause brachte, wandte er sich an das blauhaarige Mädchen im Rollstuhl. "Es tut mir Leid, junge Dame. Der nette Mann hier hat eine harte Nacht hinter sich und muss nach Hause, das verstehst du hoffentlich! Aber wenn du das Rennen wirklich willst, kannst du dich ja irgendwann die nächsten Tage nochmal melden!" Somit verabschiedete sich Falk von dem Mädchen, ehe er sich auch von John verabschiedete, der die ganze Sache nur abwinkte. Der arme Kerl war es schon gewohnt, alleine im Laden zu sein. Daraufhin führte er dann Zacharias nach draußen, wo er in die Garage verschwand. Ohne seine Kapitänsausrüstung hatte er leider keinen Zugriff auf die automatischen Funktionen des Wagens.
Der aufgemotzte Blaue Falke fuhr nach vorne und die Beifahrertür wurde von Falk geöffnet, sodass der Junge einsteigen konnte. "Helmut-Sugimori-Straße also? Na, dann wollen wir mal..." Falk hatte plötzlich ein sehr angeberisches Grinsen auf den Lippen und seine Kapitän Falk-Persönlichkeit schien für einen Moment durch, als er auf das Gaspedal trat und der Wagen sofort laut aufbrummte. Die Motorengeräusche wurden immer lauter, bis Falk einen kleinen Schalter betätigte und sich die Jet-Booster aktivierten, die den Falken mit überragender Geschwindigkeit und laut quietschenden Reifen wie eine Rakete nach vorne schoss. Zu fahren war immer wieder ein Erlebnis für Falk, auch wenn er sich immer mehr davon distanzierte. Und sobald er sich in den normalen Straßenverkehr eingliederte, passte er sich auch an die Regeln an, immerhin woltle er keine Unfälle verursachen. Er wollte den Rothaarigen nur ein bisschen ärgern, was aber sehr wahrscheinlich in eine Beschwerde der Nachbarn enden würde.

---> schmeißt Zacharias zuhause raus (wird ohne Falk gespielt)

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Falk Ceralus

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BeitragThema: Re: Werkstatt "Blauer Falke"   Sa 13 Aug 2016 - 3:08

Neue Nacht (02.08.2063)

Nachdem er Zacharias nach hause gebracht hatte, verlief Falks restlicher Arbeitstag recht ruhig. Er erledigte ein wenig Papierkram - immerhin müssten noch Rechnungen an die Ferreiras und Taigas raus - und arbeitete an den Autos der Kunden. Nebenbei pflegte er auch sein Haustier ein wenig und grübelte, wie er das Pferd wohl nennen sollte, oder warum er es überhaupt gekauft hatte. Naja, vielleicht fand es ja noch seinen Nutzen. Langsam aber sicher ging der Tag vorrüber. Es wurden noch ein paar Abschlussarbeiten fertig gemacht, als im Nebenraum ein Telefon klingelte. Sowohl John als auch Falk wussten sofort Bescheid, worum es hier ging. Falk sprintete rüber und griff nach dem Hörer. Und wie erwartet ging es um einen Auftrag für Kapitän Falk. Ein Auftragsgeber suchte schon seit mehreren Tagen eine Zielperson. Die genauen Details interessierten ihn nicht wirklich, doch er wusste, dass es sich bei der Person um einen Kriminellen handelte, potenziell gefährlich, und dass ihn jemand unbedingt wiedersehen wollte. Solange Falk bezahlt wurde, war dies alles, was er wissen musste. "Das Ziel wurde soeben gesichtet. Die Person bewegt sich auf den Stadtplan zu, den Rest wissen Sie, Falk. Denken Sie dran, er mag gefährlich sein, soll aber lebend überbracht werden.", teilte die Person am anderen Ende der Leitung mit. "Ja, ja, keine Sorge... Ihr macht euren Job, und ich mache meinen. Ha! Vielen Dank fürs Update, Kumpel. Ich mache mich auf den Weg." Damit legte Falk auf und bereitete sich darauf vor, die neuen Informationen seiner Kontaktperson zu nutzen. Er warf seine Arbeitsklamotten in die Ecke und schnappte sich seinen blauen Anzug. Dort schlüpfte er hinein, passte auf, das alles richtig saß, ehe er zu seinen Handschuhen griff. Diese zog er über, genau wie seine Stiefel, und ließ seine Booster einmal testweise anlaufen. Dann griff Falk nach der Pistole, musterte sie ein paar Sekunden mit Erinnerung an die Worte, die er dem Mädchen mitgegeben hatte, ehe er sie in den Holster steckte. Darauf folgte dann der Feinschliff, die Schutzpanzerungen und der Schal, bis das ganze Bild mit dem bekannten Falkenhelm abgeschlossen wurde. Bereit für den Auftrag ging er nach draußen, wo John bereits wartete. "Lichter sind aus, alles ist abgeschlossen, also alles in Ordnung. Sie haben also noch was vor, Kapitän? Hm, seien sie vorsichtig.", verabschiedete sich der Mann mit einem kurzen Winken. "Keine Sorge, John... Gute Nacht, und bis morgen!" Mit diesen Worten rief er seinen Blauen Falken, um mit hoher Geschwindigkeit auf den Stadtpark zuzusteuern.

--> Stadtpark

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Falk Ceralus

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BeitragThema: Re: Werkstatt "Blauer Falke"   Mo 29 Aug 2016 - 17:12

--> Stadtpark

Falk hatte sich von Botox verabschiedet und fuhr direkt darauf zum vereinbarten Treffpunkt. Dort wurde der Kopfgeldjäger bereits von einigen vermummten Gestalten erwartet. Ohne sich jedoch einschüchtern zu lassen, öffnete er den Kofferraum und ließ den Mann raus, welcher nur noch so halb bei Bewusstsein war. Eine kurze Erklärung folgte, warum der Mann beinahe getötet wurde, welche die Auftraggeber zwar nicht erfreute, trotzdem aber angenommen wurde. Selbstverständlich nannte er keine Namen und steckte den Umschlag ein, ehe er sich zurück zum Blauen Falken begab.

Dort angekommen, zog er in seinem Vigilantenbüro sein Kostüm aus und legte alles an seinen Platz. Noch einmal strich er über das Loch im Arm des Anzugs und über die Schnittwunde an seinem eigenen Arm, ehe er sich ins Obergeschoss begab. Dort lief er an seinen vielen Trophäen vorbei, die einige Erinnerungen in ihm erweckten. Seine Hand griff nach einem eingerahmten Foto, auf dem er und einige andere Rennfahrer gemeinsam zu sehen waren. So viele bekannte Gesichter, gute Freunde und alte Rivalen. Was sie wohl heute alle machen, wenn der Falke nach anderer Beute jagt? Er stellte den Rahmen zurück, streckte sich, und legte sich schlafen. Immerhin hatte er noch einige Stunden, ehe er wieder aufstehen müsste.

Neuer Tag, 03.08

Falk war zwar nicht wirklich ausgeschlafen, hatte sich aber dennoch fertig gemacht und die Arbeitskleidung angezogen. Unten wartete John bereits auf die Öffnung der Werkstatt. Nach einer gemeinsamen Tasse Kaffee war nun Falk mit dem Rumschrauben und unter Autos liegen dran. John beschäftigte in der Zwischenzeit das Pferd, hielt aber auch Augen auf für potenzielle Kunden. Immerhin erwartete Falk heute einige Gäste. Und heute Abend würde er zum Gast einer ganz anderen Veranstaltung werden.

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BeitragThema: Re: Werkstatt "Blauer Falke"   Di 13 Sep 2016 - 22:40

Nacht des 3.8.

Ein relativ ereignisloser Arbeitstag neigte sich dem Ende zu. Einige Kundenaufträge wurden erfüllt, Autos umgebaut, Bestellungen gemacht, und was sonst so alles dazu gehörte. Zum Wochenende hin wurde noch ein wenig aufgeräumt, sodass ab nächsten Montag wieder alles reibungslos abläuft. Auch wenn Falk sich nicht darüber beschwerte, dass er den Arbeitstag so bedenkenlos ausklingen lassen konnte, wunderte es ihn schon, dass heute keine Damen zu Besuch kamen. Genau genommen hätte er die Blauhaarige und die 'Kontaktperson' von Botox erwartet, aber es störte ihn nicht, das mit dem zerbrochenen Bogen war dann wohl eine Rechnung weniger, die er nicht bezahlen musste.
Wirklich viel war nicht mehr zu tun, sodass sich Falk schon etwas früher in seine Wohnung begab, während John die restlichen Dinge wegräumte. Der Mechaniker wechselte aus seinen Arbeitsklamotten raus und machte sich so schick, wie es ihm nur möglich war. Elegantes Hemd, gute Schuhe, gekämmte Haare, eine schicke Fliege, alles was dazu gehörte. Dann griff er zu einem paar Handschuhe. Er hielt sie einen Moment lang nachdenklich in der Hand, unsicher, was er mit ihnen machen sollte. Doch letztendlich entschied er sich, dass es wohl das beste wäre, auf Nummer sicher zu gehen. Er zog sich seine Kapitänshandschuhe an, jedoch hatte er für heute ein alternatives Modell, welches zu seiner Kleidung passte und somit nicht wirklich auffiel. Letztlich griff er nach dem wichtigsten Objekt des Abends: Eine Maske, die er sich vorbereitet hatte. Passenderweise war sie blau und vogelartig, teilweise auch mit kleinen Federn verziert. "Alles ist fertig, Chef. Ihr seid offenbar auch so weit?", hörte er John in die Wohnung rufen. Der Kapitän griff nach den Schlüsseln und der Einladung und begab sich nach draußen.
"Jo... Ich denke schon, oder was denkst du, John? Passt das alles?", fragte er seinen Mitarbeiter unsicher. Dieser lachte jedoch nur. "Keine Sorge, Käpt'n. Alles gut. Die Frauen werden nur so hinter Ihnen her sein! Nur bei der Sounthil sollten Sie vorsichtig sein. Auch wenn sie ganz nett wirkt, würde ich mich nicht in ihre Nähe trauen." "Ha, na dann! Wie beruhigend, aber ich vertraue dir! Ich werd' schon vorsichtig sein, und wenn was passiert, wird das wenigstens ein historischer Kampf! Der Falke gegen den Drachen... Da könnte man sicherlich was draus machen.", scherzte der Mann. "Und du willst sicher nicht mitkommen?" John schüttelte nur den Kopf. "Mir ist das ganze edle Getue zu viel, da passe ich nicht rein. Ich denke, für sowas sind Sie besser geschaffen."
Falk lächelte John zu und gab ihm noch einmal zum Abschied die Hand, ehe dieser verschwand und auch Falk sich bereit machte, auf die große Villa zuzusteuern.

--> Sounthil-Villa

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